Von Manfred Weghenkel
Es gibt Orte in Berlin, die kennt eigentlich jeder – und kennt sie doch nicht wirklich. Schwanenwerder gehört ganz sicher dazu. Man fährt am Wannsee entlang, sieht die kleine Brücke, vielleicht ein paar Villen hinter Bäumen und Mauern, und fragt sich unwillkürlich: Was spielt sich eigentlich dahinter ab? Frank Schüttig hat sich genau dieser Frage angenommen. Sein neues Buch „Schwanenwerder – Trauminsel am Wannsee“ führt auf eine kleine Insel, die auf den ersten Blick vor allem idyllisch wirkt, bei näherem Hinsehen aber ein erstaunlich dichtes Stück Berliner Geschichte erzählt. Es geht um Geld und gesellschaftlichen Aufstieg, um großbürgerliche Lebenswelten, jüdische Schicksale, NS-Regime und Nachkriegszeit – und natürlich um die berühmten Bewohner, die Schwanenwerder über Jahrzehnte zu einem besonderen Berliner Mythos gemacht haben.











































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.



