Was passiert, wenn das Musik-Genie Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) heute auf Beat, Artistik und Comedy trifft? Die Antwort gibt seit dem 4. und 5. September die neue Show „BEATHOVEN – Beat für Elise“ im Berliner „Pfefferberg Theater“ am Prenzlauer Berg. Das Konzept ist ungewöhnlich: Nicht ein Orchester und ein Pianist stehen im Mittelpunkt, sondern drei vielseitige Berliner Artisten, die Musik und Körperkunst zu einem modernen Bühnenerlebnis gestalten. Adrian de Greef verbindet Cello und Diabolo, Robert Best bringt Handstandartistik und Comedy zusammen, während Dustin Waree auf dem Einrad, mit Gesang und Loopstation für die musikalische Energie sorgt. Damit treffen gleich mehrere Welten aufeinander: klassische Musik, moderne Beats, Neuer Zirkus und Comedy.
Von Manfred Weghenkel
Der Titel ist dabei Programm und zugleich augenzwinkerndes Versprechen. „BEATHOVEN“ macht aus Beethoven gewissermaßen einen Beat-Künstler. Das legendäre Klavierstück „Für Elise“ liefert die wohl bekannteste Anspielung, doch auch andere Beethoven-„Hits“ wie „Freude, schöner Göttenfunken“ aus der 9. Sinfonie oder das weltberühmte, aus nur vier Tönen bestehende „Klopfmotiv“ (kurz-kurz-kurz-lang) der 5. Sinfonie sind in moderner Bearbeitung zu hören.









































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.



