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Die schönen Dinge des Lebens



Aktuelles in Kürze

Wie reisen wir 2022?

Acht Trends von Tourismusexperten

Foto: gbkFoto: gbk

Nach zwei turbulenten Jahren hat sich viel verändert in der Reisebranche. Das Zukunftsinstitut sagt voraus, dass Urlaub und Geschäftsreisen zur Qualitätsfrage werden. Nachhaltig, solidarisch sowie sozial sollen die Ziele und auch die Verkehrsmittel sein. Der Tourismus ist gezwungen, andere Wege zu gehen, um den neuen Ansprüchen gerecht zu werden. Acht Expert:innen von der Hotelchefin bis hin zum Reiseveranstalter prognostizieren, wie wir 2022 und danach die Welt neu entdecken werden. www.hermann-meier.de, www.zukunftsinstitut.de

 

Anziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred WeghenkelAnziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred Weghenkel

Die Britzer Mühle

dreht sich wieder

Ein populäres Berliner Wahrzeichen - die idyllisch neben dem Britzer Garten gelegene historische Britzer Mühle im Stadtbezirk Neukölln - ist nach erfolgreicher Sanierung am 16. Oktober wiedereröffnet worden. Gefeiert wurde dieses vom Verein Britzer Müllerei e. V. bestens organisierte Ereignis mit Kaffe, Kuchen, Schmalzstullen und gut in Anspruch genommenen Führungen durch die Mühle. Auch konnten die Besucher frisch gemahlenes Mehl und warmes Brot aus dem Steinbackofen neben der Mühle erwerben.

Die mit der Hand zu bedienende "Römermühle" - interessante alte Technik.Die mit der Hand zu bedienende "Römermühle" - interessante alte Technik.Die Grün Berlin GmbH als Bauherr investierte mit finanzieller Unterstützung des Landes Berlin 700.000 Euro in das Projekt. Außen wurde die Mühle mit neuen, strahlend hellbraunen Holzschindeln verkleidet. Die rund 20 Meter hohe, von Obstbäumen und einer Schafweide umgebene Britzer Mühle geht auf die Stechhan'sche Mühle aus dem Jahre 1865 zurück. Nach langem Stillstand wurde sie 1985 zur Bundesgartenschau im benachbarten Britzer Garten umfassend restauriert und wiedereröffnet. Als Zwölfkant-Galerieholländermühle gilt das Bauwerk am Buckower Damm als Wunderwerk der Technik und ist heute eine der wenigen noch arbeitenden Windmühlen in Deutschland. Interessenten können sich dort vom Verein im Müllerhandwerk nach niederländischem Vorbild hobbymäßig ausbilden lassen.

Der Steinbackofen neben der Mühle wird nur zu besonderen Anlässen benutzt.Der Steinbackofen neben der Mühle wird nur zu besonderen Anlässen benutzt.Geöffnet ist die Britzer Mühle von März bis Oktober: freitags und samstags mit Brotverkauf; sonn- und feiertags mit Führungen. Am Pfingstmontag, dem deutschen Mühlentag und am Tag des offenes Denkmals wird im Steinbackofen auch Mühlenbrot gebacken.

 

Furioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelFurioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelGrand Show "Arise"

im Friedrichstadt-Palast

Tippi toppi! Nach anderthalbjähriger Corona-Schließpause leistet nun auch der weltbekannte Friedrichstadt-Palast seinen lange erwarteten Beitrag zum Restart des Berliner Kulturlebens. Am 22. September feierte die als neue Grand Show konzipierte Produktion „Arise" in Anwesenheit prominenter Gäste aus Kultur und Gesellschaft, die sich auf dem Roten Teppich dem Blitzlichtgewitter der Fotografen stellten, umjubelte Premiere.

Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Das Budget der Inszenierung, in der über 100 Künstlerinnen und Künstler aus 26 Nationen mitwirken, liegt bei 11 Millionen Euro. Zum Kreativteam um den hauseigenen Autor und Regisseur Oliver Hoppmann gehören auch zahlreiche internationale Größen der Szene, wie der Österreicher Tom Neuwirth aka Conchita Wurst, die Eurovision Song Contest-Bühnenbildnerin Frida Avidsson aus Schweden, der italienische Kostümdesigner von Weltruf Stefano Canulli und die britische Top-Choreografin Nikeata Thompson.

Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Die mit viel Tempo und Temperament, Glitzer und Glamour umgesetzte Story handelt von dem renommierten Fotografen Cameron, der mit seiner Muse, die ihn künstlerisch ungemein inspiriert, um die Welt reist. Als er die Muse verliert, bleiben ihm freilich noch die Erinnerungen. „Arise" bedeutet hier aufzustehen, nicht aufzugeben, an die Kraft der Liebe und des Lichtes zu glauben. Neben den erstklassigen Tänzern, Sängern und Artisten brillierte natürlich auch wieder die legendäre Girlreihe des Revuetheaters. Ebenso ein Highlight: die extravaganten, farbenprächtigen Kostüme der Mitwirkenden.

An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.Der hauptstädtische Show-Tempel mit der größten Theaterbühne der Welt schuf wegen der anhaltenden Pandemie ein ausgezeichnetes Hygiene-Konzept z. B. mit effektivem Frischluftsystem und Abstandsregeln, wonach zur Zeit nur zwei Drittel der eigentlich 1895 Plätze besetzt werden.

Weitere Informationen: www.palast.berlin

 

Fotos: Manfred Weghenkel Fotos: Manfred Weghenkel

 Schnell mal zum Corona-Gratis-Test am Berliner Müggelturm

22. April 2021. Eine nützliche Initiative in diesen Tagen, da Testzentren und -termine rar sind. Seit zwei Wochen kann sich jedermann am Berliner Müggelturm im Südosten der Stadt kostenlos und ohne Voranmeldung auf Corona testen lassen. Die Idee dazu, auf dem Areal des beliebten Köpenicker Ausflugszieles einen solchen Service anzubieten, hatte als Besitzer des Müggelturms der Unternehmer Matthias Große, der im pandemiebedingt geschlossenen Restaurant in Windeseile ein zertifiziertes Corona-Schnelltest-Zentrum einrichtete. Im Restaurant neben dem Müggelturm wurden 50 kleine grüne Pop-up-Zelte für die Tests aufgestellt, die von geschultem Personal ausgeführt werden. Am Anfang werden die Besucher nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung registriert und bei Bedarf informiert. Wartezeiten gibt es so gut wie keine. Schon am ersten Tag kamen rund 200 Testwillige in das Zentrum, das täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet ist. Bereits nach etwa 15 Minuten wird das Testergebnis mitgeteilt. "Wir sind sehr zufrieden damit, wie unser Angebot angenommen wird", sagte heute ein Mitarbeiter des neuen Testzentrums am Infotelefon (0157 80539577).

Alle Ebenen des Müggelturm-Areals sind barrierefrei erreichbar. Das Parken ist kostenlos. Erreichbar ist der Müggelturm mit Pkw, Krad, Fahrrad oder per pedes. Auch der ÖPNV steht zur Verfügung; Die BVG-Buslinie 169 zwischen U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz, Altstadt Köpenick und Müggelheim hält unterhalb des Müggelturms, der nach moderatem Aufstieg bald erreicht ist.

 

GZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred WeghenkelGZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred Weghenkel

Plauderstündchen mit Fiesling Jo Gerner

06. Oktober 2020. Als mieser, fieser, aber auch smarter Rechtsanwalt Dr. Jo Gerner ist er landesweit berühmt, ja berüchtigt. Schon seit 28 Jahren wird diese Fernsehrolle in der RTL-Soap „Gute Zeiten - schlechte Zeiten" von dem Berliner Schauspieler Wolfgang Bahro verkörpert. Der Allround-Mime aus Wilmersdorf feierte kürzlich den 60. Geburtstag und veröffentlichte aus diesem Anlass seine zusammen mit dem Boulevardjournalisten Andreas Kurtz geschriebene Autobiografie mit dem originellen Titel „Immer wieder Gerner". Gestern Abend präsentierte er sie - natürlich unter Coronabedingungen - im traditionsreichen Varieté-Theater „Wintergarten" an der Potsdamer Straße.

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Auf der Talk-Couch von Mitautor Kurtz, Kolumnist der Berliner Zeitung,  stellte er sich in schwarzer Hose, schwarzer Weste, blau-grauem Hemd und weißen Turnschuhen locker, witzig und aufgeräumt zwei Stunden lang den Fragen des Moderators, des Publikums und auch einiger per Video eingespielter Promis. Aus dem 224 Seiten starken Buch las er das Anfangskapitel „Der Sinn des Lebens und dieses Buches" vor, um paradox zu enden: „Ich glaube ganz fest an den Sinn des Lebens, kenne ihn aber nicht." Bahro brillierte immer wieder mit Anekdoten und Episoden rund um seine TV-Figur Jo Gerner, die er als "chauvinistisches Arschloch" bezeichnete.

Hauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred WeghenkelHauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred Weghenkel

Zugleich mischte er mehrfach Kostproben seines parodistischen Könnens ein, wenn er etwa wie Inge Meysel, Harald Juhnke oder Rudi Carrell klang. Er verriet, dass er eigentlich nur zwei Monate bei „GZSZ" mitspielen wollte, nun seien es aber fast drei Jahrzehnte geworden. Auf die eingespielte Frage des prominenten Medienrechtlers Prof. Dr. Christian Schertz, wie lange er das noch machen wolle, bekannte Bahro sinngemäß: "Ich orientiere mich an den beiden hochkarätigen Schauspielern Dieter Hallervorden und Herbert Köfer, die mit 85 bzw. fast 100 Jahren immer noch aktiv auf der Bühne stehen."

Und auf die Frage nach Rollen, die er noch gerne spielen möchte, kam die klare Antwort: "Den Bösewicht bei James Bond und den Hauptmann von Köpenick." Mit Publikumsliebling Wolfgang Bahro können wir also erfreulicherweise noch lange rechnen.

                              Manfred Weghenkel                                                                

Optimistisch: Der Vorsitzende der Geschäftsführung Flughafen Berlin Brandenburg Engelbert Lütke Daltrup. Foto: Manfred WeghenkelOptimistisch: Der Vorsitzende der Geschäftsführung Flughafen Berlin Brandenburg Engelbert Lütke Daltrup. Foto: Manfred Weghenkel

Der neue BER wird am 31. Oktober starten

29. September 2020. Die über 14 Jahre mit Pleiten, Pech und Pannen scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Knapp einen Monat vor der geplanten Eröffnung des neuen Airports Berlin Brandenburg in Schönefeld versicherte gestern vor rund 120 Teilnehmern der Medienplattform „TourismusDialog.Berlin" Flughafenchef Prof. Dr. Lütke Daltrup kurz und bündig: „Wir werden am 31. Oktober aufmachen. Da sind wir uns jetzt sicher. Wir haben einen fünfmonatigen Probebetrieb hinter uns. Alle baurechtlichen Genehmigungen sind im Hause. Der intensive Probebetrieb läuft jetzt noch bis zum 15. Oktober. Danach gibt es noch erforderliche Abstimmungen zur Infrastruktur sowie mit den Airlines. Und am 1. November gehen die ersten Flüge von Easyjet 'raus."

Die Akteure des Abends im Corona-bedingten Abstand (v. l. n. r.): Norbert Kunz, Engelbert Lütke Daltrup, Stephan Erler, Moderator Peter Neumann und MOA-General Manager Paolo Masaracchia. Foto: Manfred WeghenkelDie Akteure des Abends im Corona-bedingten Abstand (v. l. n. r.): Norbert Kunz, Engelbert Lütke Daltrup, Stephan Erler, Moderator Peter Neumann und MOA-General Manager Paolo Masaracchia. Foto: Manfred Weghenkel

Auf der Veranstaltung mit Journalisten, Touristikern, Hoteliers und Gastronomen im Mercure Hotel MOA Berlin bekräftigte Lütke Daltrup, dass der bisherige Flughafen Berlin-Tegel sofort nach Abschluss des Umzuges nach Schönefeld stillgelegt wird. „Am 8. November sagen wir: Danke, Tegel!"

Als Positiva des BER nannte der Flughafenchef insbesondere die neue, moderne Infrastruktur, den viermal größeren Platz als in Tegel und die günstige Verkehrsanbindung per Bahn und Bus, wobei er forderte, dass die DB AG schnellstens auch eine ICE-Anbindung des neuen unterirdischen Bahnhofs schafft. Der BER starte mit rund 100 Geschäften und gastronomischen Einrichtungen.

Stephan Erler (Easyjet). Foto: Weghenkel

Stephan Erler (Easyjet). Foto: Weghenkel

Auch Stephan Erler, Deutschland-Direktor der britischen Fluggesellschaft Easyjet, die schon seit 16 Jahren in Schönefeld aktiv ist, betonte die Vorteile des BER gegenüber Tegel, weil man hier z. B. parallel starten und landen kann. Als spürbaren Pluspunkt für Urlauber und Touristen schätzte Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, den neuen Standort in Schönefeld ein. Mit Blick auf die Corona-Krise meinte er: „Ein EU-Tourismusgipfel ist längst überfällig".

Norbert Kunz (DTV). Foto: WeghenkelNorbert Kunz (DTV). Foto: Weghenkel

Die wegen der Pandemie ungünstigen Begleiterscheinungen des BER-Startes wurden ohnehin lebhaft diskutiert. „Wir durchleben zur Zeit die größte Krise der Luftverkehrswirtschaft seit dem 2. Weltkrieg", erklärte Airport-Oberhaupt Lütke Daltrup, der sich für die Zukunft freilich optimistisch zeigte. So verwies er auf das große Potenzial des BER, der langfristig für eine Kapazität von 50 bis 60 Millionen Passagiere pro Jahr ausgebaut werden könne.

Fand überaus starkes Interesse: das Medienforum zum neuen Flughafen BER. Foto: Manfred Weghenkel

Fand überaus starkes Interesse: das Medienforum zum neuen Flughafen BER. Foto: Manfred Weghenkel

Palast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelPalast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelFriedrichstadt-Palast nun auch ein Denkmal

01. September 2020. Der weltbekannte Friedrichstadt-Palast Berlin steht seit gestern  unter Denkmalsschutz. Die öffentliche Bekanntgabe im Haus an der Friedrichstraße 107 nahmen Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, und Dr. Christoph Rauhut, der Landeskonservator des Landesdenkmalamtesm, vor. Sie überreichten die Denkmalplakette an Palast-Intendant Dr. Berndt Schmidt. In kurzen Reden würdigten die drei Herren das 1984 neu eröffnete Show-Theater als letzten Repräsentationsbau der DDR vor der politischen Wende. Den verantwortlichen Architekten sei es dabei damals gelungen, ein künstlerisch einmaliges Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen: Anklänge des Jugendstils und Art Déco träfen auf die 'Platte' als technisches sowie gestalterisches Merkmal.

Auch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAuch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen sowie städtebaulichen Bedeutung hat das Landesdenkmalamt Berlin den Friedrichstadt-Palast, der seit seiner Erbauungszeit 1981 bis 1984 fast gänzlich unverändert ist, nun als Baudenkmal der „sozialistischen Postmoderne" geschützt. Zur sinnvollen Überbrückung de Coronakrise wird zur Zeit die Lüftungsanlage erneuert. Der reguläre Spielbetrieb mit der aktuellen Grand Show VIVID soll am 2. Januar 2021 wieder aufgenommen werden.

Delfter Blau im Kunst-museum Den Haag

Die international bekannte Keramik mit dem Namen „Delfter Blau“ ist nicht nur ein häufig gekauftes Niederlande-Souvenir zahlreicher Touristen, sondern auch ein geschichtsträchtiges Kulturgut des Landes. Vom 21. März bis zum 16. August 2020 präsentiert das viel besuchte Kunstmuseum Den Haag in Zusammenarbeit mit dem Museum Paleis Het Loo (Apeldoorn) das weltweit renommierte Delfter Blau anhand unterschiedlicher Ausstellungsstücke aus dem Rijksmuseum, dem Museum Prinsenhof in Delft und weiteren europäischen Sammlungen. Bei den ausgestellten Handwerkswaren, welche ursprünglich aus Ton getöpfert und nach dem Brennen mit einer Zinnglasur überzogen wurden, handelt es sich um zahlreiche kleine, aber feine Kunstwerke sowie Gebrauchsgegenstände aus dem 17. Jahrhundert, darunter meterhohe Blumenpyramiden, filigrane Figuren und künstlerische Konfitüreschalen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen zwei königliche Blumenvasen in der Form des Königspaares Willem III und Mary II.

Abenteuer-Reisen von Andorra bis Thailand

 Trekker erobern gemeinsam Gipfel und Gletschertäler in Andorra. Foto: Wikinger ReisenTrekker erobern gemeinsam Gipfel und Gletschertäler in Andorra. Foto: Wikinger Reisen

Viele planen bereits jetzt ihre Reisen im neuen Jahr 2020. Für Abenteurer, die Trekking und Bergwandern lieben, hat jetzt der marktführende Veranstalter auf diesem Gebiet - Wikinger Reisen aus Hagen - den neuen Katalog für seine Kleingruppentouren herausgebracht. So  werden für Andorra "Gletscherseen und Gipfelglück" versprochen; im Farbrausch kann es durch Islands spektakulären Süden gehen. Im zentralasiatischen Usbekistan locken das wilde Hissar-Gebirge mit dem 3.700 Meter hohen Gipfel Hodjar Gur Gur, aber auch die orientalischen Märchenstädte Buchara und Samarkand. Sechs Trekkingtage im Norden Thailands und zwei Kajaktouren rund um das Hong-Archipel im Süden des Landes werden als "multiaktive Outdoorerlebnisse" angeboten. Dies sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Katalog für komfortable Abenteuer-Reisen im Wikinger-Style.

 

Berliner Meisterköche 2019 ausgezeichnet

 Einige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred WeghenkelEinige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred Weghenkel

Die "Berliner Meisterköche" des Jahres 2019 wurden am 24. September auf einer Pressekonferenz im Rausch Schokoladenhaus ausgezeichnet. In dem traditionsreichen, bereits zum 23. Mal abgehaltenen Wettbewerb der Gesellschaft "Berlin Partner" ermittelte eine unabhängige Jury unter Vorsitz des namhaften Gastronomieexperten Dr. Stefan Elfenbein aus 130 nominierten Kandidaten die Preisträger in sechs Kategorien. "Berliner Meisterkoch": Björn Swanson - GOLVET. Aufsteiger des Jahres: Johanna Rudolph - Panama. Berliner Gastgeber: Mathias Brandweiner - POTS. Berliner Szenerestaurant: FREA. Berliner Kiezmeister - Domberger Brot-Werk. Gastronomischer Innovator: Bernhard Moser - eat! berlin.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: "Wir freuen uns, die Entwicklung Berlins zu eiem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort mit der alljährlichen Auszeichnung der Berliner Meisterköche nicht nur begleiten, sondern aktiv fördern zu können." Die Meisterköche seien hervorragende Botschafter der Stadt - für Vielfalt, Kreativität und Professionalität. Zudem sei es Anliegen, "die Genuss-Metropole Berlin noch stärker in den weltweiten Fokus zu rücken."

 

 Ein neues Buch der Künstlerin Moon Suk

Die in Berlin lebende Koreanerin Moon Suk - Künstlerin, Sopranistin und Poetin - hat jetzt ein sehr persönliches Buch über das Glück herausgebracht. Die ehemalige Kulturbotschafterin des ZDF-Morgenmagazins knüpft damit eine unmittelbare Bande zu ihrem 30-jährigen Jubiläum in Deutschland, feiert auf diese Weise 30 Jahre Mauerfall und bedankt sich für das Glück, seit 30 Jahren hierzulande eine künstlerische Heimat gefunden zu haben. 

In ihrer ganz eigenen Art Danke zu sagen, reiht Moon Suk in dem Buch „Glücksblume“ - wie die Perlen einer Kette - Kurzgeschichten, Gedichte und Beschreibungen ihrer Einsichten aus dem Alltag aneinander und entführt die Leser in ihre unkonventionelle Gedankenwelt.

Foto: Manfred WeghenkelFoto: Manfred Weghenkel

Die Texte und Bilder sollen Leser inspirieren, helfen, Wunden zu heilen, und eine neue Perspektive aufzeigen. Moon widmet ihr Buch dabei allen Suchenden und den in sich Ruhenden, den Träumern und den Bodenständigen, denen, die sich in ihrer Haut wohl oder manchmal nicht so wohl fühlen.

Das Buch "Glücksblume" soll im Oktober 2019 im Heidelberger Verlag "Kreativkind" erscheinen und über Crowdfunding vorfinanziert werden. Unterstützern winken ein handsigniertes Exemplar und ein Lesezeichen-Set. Siehe auch:
https://www.startnext.com/gluecksblume

 

Das BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred WeghenkelDas BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred Weghenkel

 Die Musical- und Chanson-Stars von morgen gesucht

Es ist wieder soweit: Ausschau nach den besten Musical- und Chansontalenten haltend, startet am 1. Juni  der renommierte Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) 2019. Bis zum 1. September können sich die angehenden Stars der leichten Muse bewerben, bevor es im Oktober in die deutschlandweiten Vorauswahlen und im November in die Berliner Finalrunden geht. Am 2. Dezember steigt dann im Friedrichstadt-Palast die glamouröse Gala der Wettbewerbssieger.

Der 1966 gegründete BWG Berlin - im jährlichen Wechsel in den Kategorien "Oper/Operette/Konzert" und "Musical/Chanson" stattfindend - ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb und gilt als wichtiges Sprungbrett für die professionelle Gesangskarriere. Auf die Gewinner warten Preisgelder von insgesamt mehr als 50.000 Euro,

Weitere Informationen unter: www.bwgesang.de

 Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg).   Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg). Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Ein Berliner - bester deutscher Jungkoch

Wie die Redaktion Lucullus von J. Kretschmar mitteilte, erreichte beim Concours National des Jeunes Chefs Rôtisseurs, dem nationalen Jungköche-Wettbewerb der Bailliage National d’Allemagne, am 15. April 2019 in Frankfurt am Main der Vertreter der Bailliage Berlin-Brandenburg, Maximilian Bandelin, sensationell den 1. Platz. Insgesamt nahmen 10 Sieger aus den insgesamt 20 regionalen Bailliagen Deutschlands an dem bundesweiten Wettbewerb teil.

Den 2. Platz belegte Erik May vom Deidesheimer Hof (Bailliage Pfalz-Saar-Mosel) und den 3. Platz Lara Panero aus Scharffs Schlossweinstube in Heidelberg (Bailliage Baden-Schwarzwald).

Maximilian Bandelin (24) wird Deutschland beim internationalen Wettbewerb am 20. September 2019 anlässlich des Grand Chapitres von Kanada in Calgary vertreten. Der nun beste Jungkoch Deutschlands hatte am 3. Februar 2019 den regionalen Wettbewerb von Berlin-Brandenburg gewonnen. Er absolvierte im Hotel InterContinental Berlin von 2015 bis 2018 erfolgreich seine Ausbildung zum Koch und arbeitete anschließend als Commis de Cuisine in der Bankettküche des Hotels, wo er jetzt Demichef de Partie ist.

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

Reise, Kultur & Lifestyle

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Beelitz lockt: Blütenpracht und Spargelschmaus

Veröffentlicht am 11.05.2022

Manfred Weghenkel

Das Gartenschaugelände grenzt unmittelbar an die Altstadt von Beelitz. Foto: Manfred Weghenkel

Das Gartenschaugelände grenzt unmittelbar an die Altstadt von Beelitz. Foto: Manfred Weghenkel Gleich zwei große Attraktionen für Naturliebhaber, Gartenfreunde und Genießer bietet dieser Frühling in der 12.000 Einwohner zählenden brandenburgischen Kleinstadt Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Zum einen ist es die facettenreiche, inspirierende Landesgartenschau (LAGA) und zum anderen die seit langem renommierte Spargelregion rund um Beelitz. Beide Highlights lassen sich touristisch recht gut miteinander verbinden, zumal die „Spargelstadt Beelitz" - so der offiziell seit 2013 lautende Name - verkehrsgünstig über Autobahn, Bundesstraße und Eisenbahn zu erreichen ist.  Einen informativen Besuch vor Ort unternahmen am 5. Mai rund 60 Journalisten und Gastronomen des TourismusDialog. Berlin, die mit einem umweltfreundlichen grünen FlixBus-Doppeldecker aus der Hauptstadt nach Beelitz reisten.

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Die Floriade Expo 2022 in Holland gestartet

Veröffentlicht am 14.04.2022

Manfred Weghenkel

Buchstäblich ein Highlight der Floriade verspricht die aus Österreich gelieferte moderne Seilbahn zu werden, mit der man über das Ausstellungsgelände schweben kann.

Buchstäblich ein Highlight der Floriade verspricht die aus Österreich gelieferte moderne Seilbahn zu werden, mit der man über das Ausstellungsgelände schweben kann. Der beginnende Frühling hält für Naturliebhaber, Gartenfreunde und Holland-Symphatisanten ein internationales attraktives Großereignis parat: Am 13. April eröffnete der niederländische König Willem-Alexander gemeinsam mit Generaldirektor Hans Bakker in Almere nahe Amsterdam die traditionsreiche Weltgartenbauausstellung „Floriade". Da sie nur alle 10 Jahre stattfindet, ist sie schon deshalb etwas Besonderes, ja Außergewöhnliches. In unserem für Blumen, Gartenbau und Landschaftsgestaltung berühmten nordwestliches Nachbarland. wird für die imposant angelegte Schau jedes Mal ein anderer Standort auserkoren und das Ausstellungsgelände neu erschlossen. "Zur Floriade Expo 2022, die bis 9. Oktober läuft, werden 2 Millionen Besucher, darunter 28 Prozent internationale Gäste, erwartet", erklärte die Projektmanagerin für Kommunikation  Annemarie Gerards  unlängst vor Reisejournalisten des CTOUR Touristik.Forum in Berlin. Auch auf der virtuellen Reisemesse ITB Berlin hatte sich die Floriade-Gesellschaf präsentiert.

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Ein Roman als Gesamtkunstwerk - Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Ekkehard R. Bader

Veröffentlicht am 04.12.2021

Manfred Weghenkel

Ekkehard R. Bader in der von ihm gern besuchten Mahlsdorfer Heide, Dezember 2009. Foto: Manfred Weghenkel

Ekkehard R. Bader in der von ihm gern besuchten Mahlsdorfer Heide, Dezember 2009. Foto: Manfred Weghenkel Auf der Flucht vor einem Turmfalken fliegt eine Taube durchs offene Zimmerfenster, knallt drinnen gegen einen Wandspiegel. Der zersplittert, fällt herunter, wobei zum Schrecken der Anwesenden eine rund 200 Jahre alte Mumie sichtbar wird. Diese im Goetheschen Sinne „unerhörte Begebenheit" trägt sich in Ekkehard R. Baders neuestem Werk „Die Mumie der Bouffiers" zu. Es ist also kein etwa im alten Ägypten spielender Stoff, sondern ein hierzulande angesiedelter Gegenwartsroman mit allerdings reichlichen, bis ins Mittelalter zurückgehenden historischen Bezügen. Der spannende Vorfall  mit der entdeckten Mumie stellt eine Schlüsselszene dar, die natürlich auch Aufschluss über den geheimnisvollen, ja spektakulären Buchtitel gibt.

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Gut tagen und schlafen direkt am Airport BER

Veröffentlicht am 08.10.2021

Der Hoteleingang am Willy-Brandt-Platz in Schönefeld bei Berlin. Foto: Manfred WeghenkelDer Hoteleingang am Willy-Brandt-Platz in Schönefeld bei Berlin. Foto: Manfred WeghenkelManfred Weghenkel

Die Zeit vergeht bekanntlich wie im Fluge. Am 31. Oktober jährt sich bereits zum ersten Male der Start des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) namens Willy Brandt. Zeitgleich war auch das in Schönefeld direkt neben dem BER gelegene Steigenberger Airport Hotel Berlin eröffnet worden. Nach knapp einem Jahr besuchten nun am 5. Oktober 2021 hauptstädtische Reisejournalisten vom CLub CTOUR das 4-Sterne-Haus, um sich vor Ort - natürlich nach den geltenden Pandemie-Hygieneregeln - mal ein Bild vom Stand der Dinge zu machen. Nun ja, vom weiträumigen, freilich tristen, baumlosen Willy- Brandt-Platz aus wirken sowohl der Airport als auch das Hotel ebenfalls ziemlich nüchtern. Architektonische Highlights sind beide Bauwerke wohl nicht; der Airport trägt hier noch nicht mal einen Schriftzug. Der kühle, graue Charme der Fassaden lässt eher an gesichtslose Industriebauten danken als an originelle, einladende Gebäude für Geschäftsleute, Eventgäste, Urlauber und Touristen. Aber mal sehen, wie das Steigenberger Airport Hotel innen aussieht, ob es sich vielleicht sogar attraktiv-sympathisch präsentiert und welche Leistungen den Gästen geboten werden.

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Auditorium eröffnet: Estrel Berlin wächst weiter

Veröffentlicht am 27.08.2021

Manfred Weghenkel

Ein sonniger, soll heißen: freudiger Tag an der Sonnenallee in Berlin-Neukölln. Europas größtes Hotel-, Kongress & Entertainment-Center eröffnete gestern inmitten schwieriger Pandemie-Zeiten nach knapp zweijähriger Bauzeit seinen neuesten, 5.000 qm großen Erweiterungsbau: das zum Estrel Congress Center (ECC) gehörende Auditorium mit 800 Plätzen und 10 Tagungsräumen für bis zu 240 Personen. Alles mit hochmodernem, digitalem Equipment ausgestattet.

Wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff liegt er da. Der Estrel-Komplex an der Sonnenallee gehört längst zu den optischen Highlights in Berlin-Neukölln und darüber hinaus. Foto: Manfred Weghenkel

Wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff liegt er da. Der Estrel-Komplex an der Sonnenallee gehört längst zu den optischen Highlights in Berlin-Neukölln und darüber hinaus. Foto: Manfred Weghenkel

 Viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Hotellerie und Gastronomie, Eventbranche sowie Tourismus war gekommen, um gemeinsam mit der Estrel-Geschäftsführung und Mitarbeitern das trotz Corona realisierte Projekt zu feiern.

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Die Buga in Erfurt - ein Sommermärchen

Veröffentlicht am 10.08.2021

Manfred Weghenkel

Die Halle 1 gegenüber dem Haupteingang des egaparks gehört aufgrund der attraktiven Ausstellungen und Präsentationen zu den  zahlreichen Publikumsmagneten der Buga 2021 in Erfurt. Foto: Manfred WeghenkelDie Halle 1 gegenüber dem Haupteingang des egaparks gehört aufgrund der attraktiven Ausstellungen und Präsentationen zu den zahlreichen Publikumsmagneten der Buga 2021 in Erfurt. Foto: Manfred WeghenkelDie vom heiligen Bonifatius, dem „Apostel der Deutschen", um 742 gegründete Thüringer Stadt Erfurt hat im Laufe der Jahrhunderte viele Regenten gehabt. In diesem Jahr führt hier noch bis 10. Oktober die im Zweijahresturnus stattfindende etablierte Bundesgartenschau (Buga) im übertragenen Sinne das Zepter. Nach dem wegen Corona ziemlich schwierigen Start im April und Mai strömen jedoch seit Juni aufgrund der Lockerungen die Besucher aus nah und fern in die traditionsreiche Blumenstadt mit 1.000jähriger  Gartenbaukultur und heutige thüringische Landesmetropole. Zu Recht, denn der dort allenthalben waltende Blumen- und Blütenzauber ist auf jeden Fall eine Reise wert. In die Buga-Infrastruktur wurden immerhin 185 Millionen Euro investiert. Das kam dem an der Peripherie gelegenen, seit 60 Jahren bestehenden egapark als Hauptstandort, dem neu erschlossenen Ausstellungsareal auf der früheren Festung Petersberg im Zentrum und einigen anderen Bereichen der rund 215.000 Einwohner zählenden Stadt am Flüsschen Gera sichtbar zugute. Dazu gehört ein neu angelegter vier Kilometer langer Landschaftspark im Erfurter Norden.

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Besuchermagnet im Geiste der Humboldts

Veröffentlicht am 20.07.2021

Manfred Weghenkel

Hinter den rekonstruierten barocken Schloss-Fassaden in Berlins Mitte ist eine pulsierende kulturell-touristische Plattform zu entdecken. Foto: Manfred WeghenkelHinter den rekonstruierten barocken Schloss-Fassaden in Berlins Mitte ist eine pulsierende kulturell-touristische Plattform zu entdecken. Foto: Manfred Weghenkel„Endlich offen!" - mit diesem Stoßseufzer der Erleichterung öffnete heute das Humboldt-Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss seine Pforten für Besucher. Die Hauptstadt ist damit wohl um eine neue kulturelle und touristische Attraktion von herausragender nationaler und internationaler Bedeutung reicher. Der vom italienischen Stararchitekten Franco Stella entworfene Nachbau des ehemaligen preußischen Residenzschlosses hat über sieben Jahre gedauert und die stolze Summe von 680 Millionen Euro gekostet, aufgebracht vom Bund und aus Förderspenden. Etabliert hat sich darin nun das neue entstandene Humboldt-Forum, gedacht als vielfältiger und spannungsreicher Ort für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung, als Stätte für Begegnungen und Erlebnisse. Im Zuge der stufenweisen Eröffnungsphase sind zunächst  vom Schlosskeller bis zum 1. Obergeschoss sechs hochkarätige Ausstellungen und Präsentationen zu sehen. Während der ersten 100 Tage ist der Eintritt frei. Coronabedingt müssen Zeitfenster-Tickets allerdings online vereinbart werden. Für einen sich abzeichnenden Publikumsrenner sprechen die bereits 30.000 bestellten Tickets.

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Die Reisebusse rollen wieder - aber...

Veröffentlicht am 23.06.2021

Manfred Weghenkel

Die Forumsmitwirkenden (v.l.): Prof. Dr. Ingo Schünemann von der bbw Hochschule, RDA-Präsident Benedikt Esser, Moderator Peter Neumann und FlixBus-Direktor Bartemeus de Wit. Foto: Manfred WeghenkelDie Forumsmitwirkenden (v.l.): Prof. Dr. Ingo Schünemann von der bbw Hochschule, RDA-Präsident Benedikt Esser, Moderator Peter Neumann und FlixBus-Direktor Bartemeus de Wit. Foto: Manfred WeghenkelPünktlich zum Start der Urlaubs- und Reisesaison widmete sich die unabhängige, nicht-kommerzielle Kommunikationsplattform „TourismusDialog.Berlin" am 22. Juni dem topaktuellen Thema, wie es nach der mehr als einjährigen Corona-Leidensphase um die Busreisebranche bestellt ist und wohin sie bei weiter abklingender Pandemie rollt. Das nicht digital, sondern erfreulicherweise als Präsenzveranstaltung in der Berliner bbw Hochschule für Wirtschaft, Leibnitzstraße, abgehaltene Medienforum zog mehr als 20 Teilnehmer - Journalisten, Touristiker und Marketingmanager - an. Auf dem Podium debattierten hochkarätige Busexperten über das spannende Thema. Die Moderation lag in den Händen des ausgewiesenen Mobilitätsjournalisten Peter Neumann von der Berliner Zeitung. Abschließend stellten sich die Podiumsakteure den Fragen des Publikums.

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Schon 80 mal hoher Lesegenuss für Genießer

Veröffentlicht am 24.04.2021

Manfred Weghenkel

Nun ja, wenn auch wegen Corona nach wie vor Restaurantbesuche und touristische Hotelübernachtungen nicht erlaubt sind, bleibt doch unser aller Faible für gutes Essen und Trinken, für gehobene Tafelfreuden natürlicherweise ungebrochen. Genau diesem Themenkreis widmet sich seit vielen Jahren das Chaine-Journal - eine repräsentative Publikation der traditionsreichen Bruderschaft der Gourmets „Chaîne des Rôtisseurs“.

Die weltweit älteste, bereits unter Ludwig IX. anno 1248 in Paris gegründete und auch dort 1950 im alten Zunftgeist erneuerte exklusive Feinschmecker-Vereinigung hat in 80 Ländern nationale Ableger, die wiederum regional strukturiert sind.  Die deutsche Bailliage National d’Allemagne e. V. wurde 1958 im Kurhaus von Bad Soden/Taunus gegründet. In Deutschland gibt es heute 21 Bailliagen (regionale Organisationen) mit über 2.400 Mitgliedern, die Confrères und Consœurs genannt werden. Bei offiziellen Veranstaltungen tragen sie unterschiedliche Insignien (Medaille, Kette oder Band) in verschiedenen Farben. Übrigens, das französische Wort Rôtisseur bedeutete ursprünglich Spießbrater und steht heute für Bratenkoch/Bratenmeister.

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Airport Schönefeld: Pause oder Aus für immer?

Veröffentlicht am 22.02.2021

Manfred Weghenkel

Das 1976 errichtete Hauptgebäude des bisherigen Schönefelder Airports mit der bronzefarbenen Front aus bedampften Glas. Foto: Manfred WeghenkelDas 1976 errichtete Hauptgebäude des bisherigen Schönefelder Airports mit der bronzefarbenen Front aus bedampften Glas. Foto: Manfred WeghenkelKurz nach 12 Uhr landete heute eine letzte Maschine aus Rom, auf der Anzeigetafel schon gar nicht mehr aufgeführt. Damit endete quasi still und leise die bisherige Fluggeschichte des früheren DDR-Airports Berlin-Schönefeld, der nach Eröffnung des nebenan gelegenen neuen Flughafens BER am 31. Oktober 2020 lediglich noch als  „BER Terminal 5" firmierte. Nun also wird er in sehr schwierigen Pandemiezeiten nach nur kapp vier Monaten erst einmal für etwa ein Jahr stillgelegt, um dadurch beträchtliche Kosten zu sparen. Von jährlich 25 Millionen Euro, d. h. 70.000 Euro pro Tag ist bei der betreibenden Flughafengesellschaft FBB die Rede. Fertigte man hier in Hochzeiten monatlich 800. 000 Fluggäste ab, so waren es in diesem Januar nur 58.000. Der neue Flughafen BER der Hauptstadtregion verkraftet wohl locker den Wegfall des alten Schönefelder Airports.

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Good Day Today: Pop-Legende Neil Diamond feiert nun bereits den 80. Geburtstag

Veröffentlicht am 24.01.2021

Manfred Weghenkel

Der heutige Neil Diamond auf dem neuen Album-Cover „Classic Diamonds". Fotorechte: Capitol Music

Der heutige Neil Diamond auf dem neuen Album-Cover „Classic Diamonds". Fotorechte: Capitol Music Sein tempogeladener Song „Talking Optimist Blues" aus dem erfolgreichen Country-Album „Tennessee Moon" von 1996 hat den Refrain „Have A Good Day Today". Ein Gute-Laune-Lied, das einen so richtig in Schwung bringt. Heute ist nun wieder mal so ein freudiger Tag, denn Pop-Legende Neil Diamond, der Sänger dieses mitreißenden und zudem humorvollenTitels, feiert seinen immerhin schon 80. Geburtstag. Für die vielen Kenner und Liebhaber seines nahezu sechs Jahrzehnte währenden popkulturellen Schaffens in aller Welt heißt das ganz sicher: „Herzlichen Glückwunsch und weiterhin das Beste!"

Seit der am 24. Januar 1941 in New York City, Stadtteil Brooklyn, geborene US-amerikanische Singer/Songwriter vor drei Jahren bekanntgab, an Parkison erkrankt zu sein und deswegen seine Welttournee abbrechen und die Konzerte einstellen musste, sind seine treuen Anhänger und Fans überall auf der Erde in großer Sorge um den legendären Mr. Beautiful Voice, wie er zuweilen aufgrund seiner schönen Stimme und in Anlehnung an einen seiner erfolgreichsten Songs - „Beautiful Noise" aus dem Jahre 1976 - gerne genannt wird.

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Chapeau - 30 Jahre Club der Reisejournalisten!

Veröffentlicht am 24.11.2020

Manfred Weghenkel

Titel der 76-seitigen repräsentativen Jubiläumsbroschüre. Layout: Christa Aschendorf

Titel der 76-seitigen repräsentativen Jubiläumsbroschüre. Layout: Christa Aschendorf Heute genau vor 30 Jahren, also kurz nach dem historischen Tag der Deutschen Einheit, trafen sich im seinerzeitigen Jugendtouristen-Hotel in der Lichtenberger Franz-Mett-Straße, jetzt ABACUS Tierpark Hotel Berlin, rund vierzig Reisejournalisten vor allem aus Berlin und Brandenburg, um sich im Zeichen der damals neu gewonnenen Reisefreiheit zusammenzuschließen und damit die professionellen Kräfte zu bündeln. Somit wurde eben dieser 24. November 1990 zum Gründungstag der auch nach drei Jahrzehnten nach wie vor sehr erfolgreich agierenden Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR. Das in der Reisebranche sowie in der Hotellerie und Gastronomie durchaus populär gewordene Kürzel steht heute für den engagierten und kreativen Club der Tourismusjournalisten Berlin Network mit seinen rund 70 Mitgliedern aus der Hauptstadtregion und anderen Teilen Ostdeutschlands.
Auch wenn in dieser schwierigen Corona-Zeit das Reisen und die  Mobilität national und international stark eingeschränkt sind, so bleibt doch für Tourismusjournalisten zum Nutzen ihrer Leser, Zuschauer und Zuhörer ein dankbares Betätigungsfeld in den Print-, Online- und elektronischen Medien. Zudem darf  man zuversichtlich bleiben, dass es auch wieder besser wird. Reisen gehört nun mal zu den Juwelen und Elixieren des Lebens. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch zum 30. CTOUR-Jubiläum und weiterhin Glück auf!

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Heißer Tipp: Das Kunst-E-Werk in Luckenwalde

Veröffentlicht am 15.09.2020

Manfred Weghenkel

Wirkt wie eine edle Villa im Grünen, ist aber das von Künstlern neu belebte E-Werk Luckenwalde. Foto: Manfred WeghenkelWirkt wie eine edle Villa im Grünen, ist aber das von Künstlern neu belebte E-Werk Luckenwalde. Foto: Manfred WeghenkelMan steht vor einem stattlichen Bauwerk aus der Kaiserzeit, das von vorne wie eine repräsentative Villa wirkt. Das eine von Stromfunken umgebene geballte Faust zeigende jugendstilartige Glaskunstbild über dem Eingangsportal (Symbolik: Hier wird Energie gebändigt!) deutet freilich darauf hin, was sich hinter der historischen Fassade verbirgt: das 1912/13 erbaute ehemalige Elektrizitätswerk Luckenwalde. Bis 1994 war es als Stromlieferant für die Industriestadt Luckenwalde in Betrieb und führte danach 23 Jahre lang mehr oder weniger einen Dornröschenschlaf. Gleichsam wach geküsst wurde das wertvolle Industriedenkmal durch den aus Süddeutschland stammenden Künstler Pablo Wendel, der die Anlage 2017 erwarb. Gemeinsam mit seiner Partnerin - der britischen Kuratorin Helen Turner - und mit Unterstützung zahlreicher Enthusiasten sowie durch Spenden von Firmen gelang es dem studierten Steinbildhauer, die Anlage Schritt für Schritt zu reaktivieren, auf erneuerbare Energie umzurüsten und dabei gleichzeitig ein neuartiges, ambitioniertes Kunstprojekt nur dreißig Kilometer südlich von Berlin zu starten.

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Fürst-Pückler-Park und Cottbus-Bummel

Veröffentlicht am 26.08.2020

Manfred Weghenkel

Blickfang und Hauptanziehungspunkt im Branitzer Park: das für August Heinrich Graf von Pückler 1770/71 errichtete Barockschloss. Foto: Manfred Weghenkel

Blickfang und Hauptanziehungspunkt im Branitzer Park: das für August Heinrich Graf von Pückler 1770/71 errichtete Barockschloss. Foto: Manfred Weghenkel Als ich unlängst einem Bekannten erzählte, von Berlin aus einen Tagesausflug zum Fürst-Pückler-Landschaftspark nach Branitz und in die nahegelegene Niederlausitz-Metropole Cottbus zu planen, schwärmte der sofort von dem aus drei Eissorten bestehenden leckeren Fürst-Pückler-Eis und vom Zungenbrecher-Spruch „Der Cottbuser Postkutscher kutscht den Cottbuser Postkutschkasten". Beides fällt - wie sich herausstellte - vielen Leuten zuerst ein, wenn es um Hermann Fürst von Pückler-Muskau und die zweitgrößte brandenburgische Stadt Cottbus geht. Doch beides macht natürlich längst nicht die touristische Vielfalt und Bandbreite dieser märkischen Region aus. Gerade jetzt in Corona-Zeiten. da „Heimaturlaub" und Inlandsreisen zu Recht hoch im Kurs stehen, lohnt sich (zumindest) eine Tagestour, die Branitz und Cottbus kombiniert, auf jeden Fall.

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"Störche gucken" in Rühstädt an der Elbe

Veröffentlicht am 20.07.2020

Manfred Weghenkel

Adebare in Action!    
     Foto: Manfred Weghenkel
Adebare in Action! Foto: Manfred Weghenkel Im beschaulichen Gnevsdorf - kurz vor Rühstädt - lohnt es sich, erst einmal anzuhalten und links auf den Deich hinaufzugehen. Dort bietet sich ein wunderschöner Panoramablick auf die Elbtalaue mit ihren blauen Wasserflächen und einer kleinen grünen Insel dazwischen. Links hinten ist das langgestreckte Gnevsdorfer Wehr zu sehen, wo Havel und Elbe zusammenfließen, genauer: wo der kleinere Fluss in den großen Strom mündet. Ein hoher Kirchturm über dem flachen Land weist einem dann den Weg in das idyllische "Europäische Storchendorf Rühstädt", wie sich der geschichtsträchtige kleine Prignitz-Ort mit 270 Einwohnern seit 1996 offiziell nennen darf. Seitdem ist er zu einem Magneten für Naturliebhaber und Touristen geworden. 

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Feriensommer rund um die "Kathedrale des Kalks"

Veröffentlicht am 01.07.2020

Manfred Weghenkel

Bekannte Alt-Berliner Originale, wie Eckensteher Nante und Milljöh-Maler Heinrich Zille (liebevoll "Pinselheinrich" genannt), waren am 29. Juni nach Rüdersdorf bei Berlin gekommen, um im dortigen Museumspark zwischen historischen Rumfordöfen gemeinsam mit vielen Kindern sowie Partnern aus Tourismus und Kultur offiziell in den Sommer zu starten. Und zwar mit einem tollen Ferienprogramm und Mal-Akademie unter freiem Himmel. Die faszinierende historische Kulisse des früheren Kalkwerkes bot sich dazu bestens an. Bei schönem Sonnenwetter mit dabei war auch die Rüdersdorfer Bürgermeisterin Sabine Löser und der neue Geschäftsführer der Museums- und Kulturgesellschaft Prof. Dr. Frank Schaal. Ein Aufnahmeteam des rbb-Fernsehens, das für die Abendsendung von "Brandenburg aktuell" aufzeichnete, ließ die überregionale Bedeutung dieses Events erkennen. Nach den langen Corona-Einschränkungen soll auch in diesem attraktiven Freizeitpark östlich von Berlin nun endlich wieder mit gefragten Veranstaltungen losgelegt werden.

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2. Aktionstag in Berlin zur Rettung der Reisebusunternehmen mit positiver Botschaft

Veröffentlicht am 17.06.2020

Manfred Weghenkel

Der bunte Sightseeing-Bus am Brandenburger Tor als Blickfang und Redner-Tribüne. Spitzenvertreter der Busverbände erhoben hier im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ihre Forderungen. Foto: Manfred Weghenkel

Der bunte Sightseeing-Bus am Brandenburger Tor als Blickfang und Redner-Tribüne. Spitzenvertreter der Busverbände erhoben hier im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ihre Forderungen. Foto: Manfred Weghenkel "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!" - "Europa ohne Reisebus ist wie Dolce ohne Vita!" - "Verein ohne Reisebus ist wie Tor ohne Jubel!". Solche und ähnliche kreative Sprüche waren auf Karossen der rund 1000 (tausend!)  Reisebusse aus allen Teilen Deutschlands zu lesen, die am Mittag des 17. Juni zu einer großangelegten Sternfahrt in die Berliner City zur Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor gerollt waren. Anliegen dieses "2. Aktionstages zur Rettung der Busunternehmen" war es, die durch die Corona-Pandemie seit März stark gebeutelte, ja existenzbedrohte Busbranche am Leben zu erhalten. Unter dem Motto "Honk for Hope" (Hupen für Hoffnung) zwängten  sich die Buskarawanen auf verschiedenen Routen hupend durch die Hauptstadt, um der Bundesregierung den Ernst der Lage deutlich zu machen.

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Aktueller Ausflugstipp: Die "Marienfelder Alpen" - ein Naturjuwel ganz im Süden Berlins

Veröffentlicht am 16.05.2020

Manfred Weghenkel

Der von Wanderern gern benutzte Weg nach oben zum 77 Meter hohen "Alpengipfel". Foto: Manfred Weghenkel

Der von Wanderern gern benutzte Weg nach oben zum 77 Meter hohen "Alpengipfel". Foto: Manfred Weghenkel Gerade jetzt im Frühling, da alles grünt und blüht, ist eine Tour zum schönen Freizeitpark Marienfelde - volkstümlich auch "Marienfelder Alpen" genannt - besonders reizvoll. Das vor allem bei Naturlreunden schon seit Jahren recht beliebte, allgemein aber noch wenig bekannte sanfthügelige Landschaftsareal am Diedersdorfer Weg liegt ganz im Süden Berlins, im  Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg. Auf einer ehemaligen Mülldeponie, vorher Trümmerberg, in den 1980er Jahren angelegt, wurde der 40 Hektar große Freizeitpark 2010 neugestaltet. Seitdem entwickelt er sich immer mehr zu einem attraktiven Naturschutzpark, der ganzjährig gern von Jung und Alt, Groß und Klein besucht wird. Nach den coronabedingten Einschränkungen dürfte für viele jetzt Bewegung an der frischen Luft im Freien, verbunden mit Naturerlebnissen, sehr willkommen sein. Also auf zum Spazierengehen und Wandern in der Marienfelder Stadtnatur!

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Marcel Hoffmann wurde bester Jungkoch des Jahres 2020 in der Hauptstadtregion

Veröffentlicht am 17.03.2020

Manfred Weghenkel

Wettbewerbssieger Marcel Hoffmann (Mitte) mit den Zweit- und Drittplazierten Luc Braschoß (r.) und Daniel Digilov.Wettbewerbssieger Marcel Hoffmann (Mitte) mit den Zweit- und Drittplazierten Luc Braschoß (r.) und Daniel Digilov.Als Anfang März vom renommierten Restaurantführer "Guide Michelin Deutschland" erstmals drei Sterne für ein Berliner Restaurant - das "Rutz" an der Chausseestraße in Mitte - vergeben wurden, bedeutete das einen weiteren vielbeachteten Schritt der Hauptstadt hin zur deutschen Gourmet-Metropole. Berlin hat nun bereits immerhin 24 Sterne-Restaurants, das sind zwei mehr als im Vorjahr.

Die weiter aufstrebende Hotellerie und Gastronomie an der Spree und auch im Brandenburger Umland braucht als Unterpfand nicht zuletzt einen starken beruflichen Nachwuchs. Genau hierbei hat sich die national und international wirkende Gesellschaft der Gourmets „Chaîne des Rôtisseurs“ in den letzten Jahren große Verdienste erworben. Auch in diesem Jahr  - am 15. März - veranstaltete die Bailliage Berlin-Brandenburg wieder den traditionellen Jungköche-Wettbewerb für die Hauptstadtregion.

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Hotel at the top: hipp, bunt und komfortabel

Veröffentlicht am 15.02.2020

Manfred Weghenkel

Das in Berlin weltweit erste modular gebaute Hotel auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Foto: Manfred WeghenkelDas in Berlin weltweit erste modular gebaute Hotel auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Foto: Manfred WeghenkelMan steht auf dem Bahnsteig des Berliner S-Bahnhofes Frankfurter Allee, schaut hinüber zum Ring-Center II und sieht ganz oben auf dem naturgemäß ziemlich nüchtern aussehenden Parkhaus der Shopping Mall einen im farbenfrohen Grafitti-Stil gestalteten kastenförmigen Aufbau. Ein echter Hingucker! Es handelt sich um das neue, erst vor knapp einem Jahr eröffnete Hotel "the niu Hide". An ungewöhnlichem Ort ein ungewöhnliches Hotel mit einem ebenfalls ungewöhnlichen Namen. Was es damit auf sich hat, erfuhren rund 20 Reise- und Gastronomieautoren unlängst vor Ort bei einem Hoteltreff des Clubs der Tourismus-Journalisten Berlin CTOUR. Sachkundig, locker und charmant präsentiert wurde der neue Übernachtungsbetrieb von Hausmanagerin Ute Zachow, die zugleich Cluster General Manager Ost des in Hamburg ansässigen Hotelunternehmens Novum Hospitality ist.

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Grüne Woche 2020 wieder mit bunter Vielfalt

Veröffentlicht am 13.01.2020

Manfred Weghenkel

Zum 85. Male großer Anziehungspunkt unterm Berliner Funkturm. Foto: Manfred WeghenkelZum 85. Male großer Anziehungspunkt unterm Berliner Funkturm. Foto: Manfred WeghenkelAb kommenden Freitag steht das Berliner Messegelände am Funkturm wieder ganz im Zeichen der traditionsreichen Internationalen Grünen Woche. Partnerland ist diesmal Kroatien. Vom 17. bis 26. Januar bietet die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau - nun schon zum 85. Male - ihren Besuchern aus nah und fern eine attraktive Informations- und Erlebniswelt mit den Highlights: kulinarische Reise um den Globus, größtes Angebot regionaler Spezialitäten auf Messen und Ausstellungen überhaupt, die atemberaubende Blumenhalle 9, zahlreiche Sonderschauen sowie 20 Show- und Kochbühnen. Zum dritten Mal in die Grüne Woche integriert ist die "Hippologica (24 bis 26. Januar.), das größte Hallenreitsportevent der Hauptstadtregion.

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Musical- und Chansontalente trumpften auf

Veröffentlicht am 03.12.2019

Manfred Weghenkel

Den spritzigen Auftakt der Show lieferte das Preisträger-Ensembles mit dem Evergreen "Wir machen Musik" von Peter Igelhoff und Helmut Käutner. Foto: Manfred WeghenkelDen spritzigen Auftakt der Show lieferte das Preisträger-Ensembles mit dem Evergreen "Wir machen Musik" von Peter Igelhoff und Helmut Käutner. Foto: Manfred WeghenkelSchon seit 40 Jahren gibt es den bewährten, verdienstvollen Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) für Musical und Chanson. Anliegen des 1979 begründeten modernen "Sängerwettstreites" ist es, singende Talente aus dem In- und Ausland für deutschsprachige Bühnen aufzuspüren, zu fördern und zu präsentieren. Gekrönt wird der alljährliche Wettbewerb durch ein attraktives Preisträgerkonzert, das diesmal am 2. Dezember als umjubelte Jubiläumsshow (Regie: Corinna Druve) über die Bühne des gerade auf seine 100-jährige Geschichte zurückblickenden Friedrichstadt-Palastes Berlin ging. 20 Nachwuchssängerinnen und -sänger, die als Beste aus regionalen Ausscheiden und Finalrunden in der Hauptstadt Berlin hervorgegangen waren, zeigten vor nahezu 2000 Gästen auf der größten Theaterbühne der Welt (was allein schon eine Auszeichnung ist) ihr bereits beachtliches Leistungsniveau auf dem Gebiet der leichten Muse.

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Philippinische Popsongs und Köstlichkeiten

Veröffentlicht am 18.11.2019

Manfred Weghenkel

Die weiter aufstrebende philippinische Sängerin und Songschreiberin Armi Millare. Foto: Manfred WeghenkelDie weiter aufstrebende philippinische Sängerin und Songschreiberin Armi Millare. Foto: Manfred WeghenkelAuf dem Weg zur stets gut besuchten Neuköllner Szene-Location "Prachtwerk Berlin" in der Ganghoferstraße hörte ich mir - gleichsam zur Einstimmung auf den bevorstehenden Konzertabend - im Autoradio zwei sympathische Popsongs der philippinischen Sängerin und Songschreiberin Armi Millare an. Der eine hieß "All The Good Things", im lockeren Up-Tempo-Style eingespielt mit der ebenfalls von den Philippinen kommenden Alternative-Rockband "Up Dharma Down"; und der andere ist mit "Lykkelig" überschrieben - eine Gemeinschaftsproduktion mit der norwegischen Popgruppe "D'Sound". Das Wort "lykkelig" (deutsch: glücklich) deutet schon auf ein eher balladeskes, gemütliches Musikstück hin.

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Wow, Berlins Musentempel Nr. 1 wird 100 !

Veröffentlicht am 17.09.2019

Manfred Weghenkel

Berlins allabendlich im Lichterglanz erstrahlender Top-Tempel der leichten Muse. Foto: Manfred WeghenkelBerlins allabendlich im Lichterglanz erstrahlender Top-Tempel der leichten Muse. Foto: Manfred WeghenkelEine Türklinke aus Messing von 1919, eine Eintrittskarte aus dem Jahre 1927, das schöne Programmheft der Lehár-Operette "Die Lustige Witwe" (1930), eine Garderobenmarke von etwa 1955, das 1984er Begleitheft zur Revue "Premiere Friedrichstraße 107" und ein von Jean Paul Gaultier für "The One Grand Show", 2016, entworfenes rot-schwarzes Kostüm - das sind nur einige der zahlreichen Ausstellungsstücke, die seit heute im Foyer des Berliner Friedrichstadt-Palastes zu sehen sind. Anlass für diese von der Stiftung Stadtmuseum Berlin unterstützte interessante historische Präsentation ist das anstehende 100-jährige Bühnenjubiläum des weltberühmten Revue- und Showtheaters in der City der Hauptstadt. Ein weiterer Anziehungspunkt ist die ebenfalls heute neben dem Palast  erfolgte feierliche Enthüllung des letzten und größten Artefakts der alten Markthalle aus dem Jahr 1867 - dem baulichen Vorläufer des späteren Musentempels.

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Lust auf San Antonio und Fredericksburg geweckt

Veröffentlicht am 06.09.2019

Manfred Weghenkel

Die drei Texas-Touristiker Megan Lagrone, Francisco Gallegos und Karyn Mayo (v.r.n.l.). Foto: Manfred WeghenkelDie drei Texas-Touristiker Megan Lagrone, Francisco Gallegos und Karyn Mayo (v.r.n.l.). Foto: Manfred WeghenkelNicht zuletzt der Hollywood-Film "San Antonio Rose" aus den 1940er Jahren mit dem gleichnamigen Western- und Countrysong, der zum internationalen All Time Hit wurde, hat die texanische Großstadt San Antonio weltweit bekannt gemacht. Mit ihren über 1,5 Millionen Einwohnern ist sie heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Südtexas und ein starker Touristenmagnet, der jährlich mehr als 37 Millionen Besucher anzieht. Um dieses Thema ging es auch am 5. September bei einer Präsentation, zu der die Manager Megan Lagrone und Francisco Gallegos von der Marketinggesellschaft "Visit San Antonio" nach Berlin gekommen waren. Dabei auch die Tourismusdirektorin Karyn Mayo aus der mit 11.500 Einwohnern viel kleineren, für Gäste aber ebenfalls sehr attraktiven texanischen Stadt Fredericksburg. Beide Destinationen ergänzen sich im Angebot und bündeln touristisch ihre Kräfte.

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