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Die schönen Dinge des Lebens



Aktuelles in Kürze

 

Schon Tickets für Topevents 2023

Für mehrere traditionelle Publikums-magneten in der Hauptstadtregion hat der Kartenvorverkauf begonnen. Dazu gehört die überaus stimmungsvolle „Potsdamer Schlössernacht", die im Park Sanssouci am 18. und 19. August stattfindet. Thematisch lehnt sie sich an das 2023er Jahresmotto der Potsdamer Kulturpartner „Holland in Potsdam" an. So verwandelt sich das Motto des Abends oranjegemäß von „prächtig" in „Prachtig!"

Am 23. September ist es in der Berliner Waldbühne wieder soweit. Beim bereits 23. Berliner Taschenlampenkonzert erstrahlt die berühmte Showlocation, erleuchtet von 20.000 Taschenlampen der kleinen und großen Besucher,  wie ein funkelnder Sternenhimmel. Dazu gibt es wieder ein zum Mitsingen und Tanzen einladendes Rockkonzert der Berliner Kultband Rumpelstil.

Nähere Infos und Ticketpreise online über die Websiten der Veranstalter.

                Fotos: Manfred Weghenkel

Winterzauber

in Friedrichsfelde

„Wir sind geflasht!", „Einfach tierisch gut!", „Hier steppt der Bär!" So oder ähnlich klang es am Freitagabend in Berlin-Friedrichsfelde. Schon zum vierten Male fasziniert Europas größter Landschaftstierpark seine Besucher vor, während und nach Weihnachten mit einer spektakulären Lichtshow. Unter dem Motto „Weihnachten im Tierpark" wurde am 18. November dieses effekt- und stimmungsvolle Event in Anwesenheit zahlreicher prominenter Gäste vor allem aus der hauptstädtischen Kunst- und Kulturszene feierlich eröffnet.


Wie Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der veranstaltenden Deutschen Entertainment AG, betonte, ist die international inspirierte Christmas Garden Show in diesem Jahr noch einmal größer und schöner geworden. Neue Highlights: Bunte Savanne, Wassermärchen, Fluss der Träume und andere. "Wir haben auch viel Wert darauf gelegt, in der gegenwärtigen Energiesituation so sparsam wie möglich mit Strom umzugehen", so der Veranstalter.

DEAG-Chef Prof. Peter Schwenkow.DEAG-Chef Prof. Peter Schwenkow.

Rund um das berühmte, jetzt natürlich farbenprächtig angestrahlte frühklassizistische Schloss Friedrichsfelde präsentiert sich großflächig eine anspruchsvolle Symphonie aus Licht, Musik und anderen künstlerischen  Elementen. Die Besucher können auf Rundgängen in diese einzigartige Winterwelt eintauchen und in der Dunkelheit sogar Zootieren in Lichtgestalt begegnen.  Und natürlich gibt es auch Stände mit Bratwürsten, Glühwein. gebrannten Mandeln und anderen Leckereien. Aus großen Metallschüsseln lodern Flammen, die überdies bei Kälte angenehm wärmen.  Selbst ein nostalgisches Kinderkarussell dreht seine Runden. Erlebnisspaß für groß und klein, für die ganze Familie.

Geöffnet ist das Tierpark-Event bis 15. Januar 2023, und zwar - mit einigen Ausnahmen - täglich von 17 bis 22 Uhr.                                     

Text und Fotos: Manfred Weghenkel

Weitere Informationen: weihnachten-im-tierpark.de 

Das Ende des 17. Jh. erbaute Schloss Friedrichsfelde - schöner Blickfang im abendlichen Tierpark Berlin.Das Ende des 17. Jh. erbaute Schloss Friedrichsfelde - schöner Blickfang im abendlichen Tierpark Berlin. 

Hat gut lachen: Berlins erster und einziger 3-Sterne-Koch Marco Müller vom "Rutz". Foto: Manfred Weghenkel Hat gut lachen: Berlins erster und einziger 3-Sterne-Koch Marco Müller vom "Rutz". Foto: Manfred Weghenkel

Sternstunde
der Spitzenköche

Auf einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit namhaften Berliner Sterneköchen wurde am 30. Juni die aktuelle Situation in der hauptstädtischen Spitzengastronomie erörtert. An dem von der Plattform TourismusDialog.Berlin im historischen Rutz-Zollhaus am Landwehrkanal organisierten Treffen legten Marco Müller, Küchendirektor Restaurant "Rutz", Billy Wagner, Inhaber von "Nobelhart & Schmutzig" und Steven Zeidler, Küchenchef Restaurant "Bricole", ihre Erfahrungen und Standpunkte dar. Teilnehmer des lebendigen Tourismus-Dialogs mit (v. l.): Billy Wagner, Journalistin Annika Schönstedt, Marco Müller und Steven Zeidler. Teilnehmer des lebendigen Tourismus-Dialogs mit (v. l.): Billy Wagner, Journalistin Annika Schönstedt, Marco Müller und Steven Zeidler.

Die in den letzten gut zwei Jahren von der Corona-Pandemie arg gebeutelte Branche müsse sich nun weiteren Herausforderungen stellen, wie den wegen der Abwanderung von Fachkräften entstandenen Personalmangel und den enorm gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreisen.  Die Spitzenrestaurants könnten aufgrund  guter Besucherzahlen - hier zeitige der "Sternenhagel" spürbare Werbewirkung - zwar einiges verkraften, doch die inflationsbedingten höheren Kosten müssten letztlich teilweise an die Gäste weitergegeben werden. So soll sich laut Billy Wagner der Menüpreis im Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" von 135 auf 155 Euro erhöhen. Lobend sprach sich Wagner über die von der Regierung für Küchenprodukte eingeführte Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent aus. Diese Entlastung müsse unbedingt weiter Bestand haben.

Das stilvolle Restaurant "Altes Zollhaus", heute Rutz-Zollhaus, am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg bietet "neue feine Berliner Küche".Das stilvolle Restaurant "Altes Zollhaus", heute Rutz-Zollhaus, am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg bietet "neue feine Berliner Küche".

Übrigens, mit 24 Sternen, die der renommierte Guide Michelin Deutschland 2022 an Berliner Restaurants vergeben hat, steht die Hauptstadt vor München (16) und Hamburg (10) an der Spitze. Mit drei Sternen  am höchsten dekoriert wurde Marco Müller; er ist der erste Drei-Sterne-Koch überhaupt in Berlin. der 52-jährige Gastronom, geboren in Potsdam-Babelsberg, kann auf eine lange innovative Berufskarriere verweisen. Sein Erfolgsgeheimnis on Top: "Ich bin Koch aus Leidenschaft und arbeite mit einem Team zusammen, das ebenfalls mit Herzblut dabei ist."
Text und Fotos (3): M. Weghenkel

Der Hingucker des Areals: die historische Wilhelmus-Windmühle neben Grachtenhäusern. Text und Fotos (6): Manfred Weghenkel Der Hingucker des Areals: die historische Wilhelmus-Windmühle neben Grachtenhäusern. Text und Fotos (6): Manfred Weghenkel

Neu: Holland-Park mit Oranje-Flair

Eine neue attraktive Freizeit- und Erlebnisanlage mit Oranje-Flair gibt es seit Anfang April an der nördlichen Peripherie Berlins: den Holland-Park unweit des Autobahndreiecks Barnim, Abfahrt Schwanebeck. Der zur Brandenburger Gemeinde Panketal  gehörende Ortsteil Schwanebeck ist auch recht gut mit Omnibussen aus dem nahen Berlin (z. B. Buch, Malchow) und aus Bernau oder Zepernick erreichbar. Für Pkw-Benutzer steht ein riesiger kostenfreier Parkplatz zur Verfügung.

Das nach der Wende geschaffene ehemalige Gartencenter Holland wurde in den letzten zwei Jahren für 28 Millionen Euro großzügig umgebaut und erweitert. Die jetzt 19 Hektar große Anlage soll mit den Säulen Erlebnis, Spiel & Spaß, Gastronomie und Shopping so etwas wie Freizeitfun für die ganze Familie bieten. Investor und Betreiber ist die Gartencenter aus Holland GmbH. Schon von weitem sichtbare optische Highlights sind die Achtkant-Windmühle und der dritthöchste Rutschenturm Deutschlands.

 

Im modernen lichtdurchfluteten Hauptgebäude erwartet die Besucher ein Holland-Markt mit typisch niederländischen, aber auch regionalen-saisonalen Produkten, ein Gartencenter, eine 4000 qm große Spiel- und Sporthalle und natürlich auch Gastronomie, die von „Thea's Keuken", also Thea's Küche betrieben wird. Essen, trinken und spielen kann man bei schönem Wetter auch draußen.

Demnächst  sollen weitere Attraktionen eröffnet werden, wie die Windmühle „Wilhelmus", dazu ein Mühlenmuseum, eine Dschungelhalle und ein Streichelzoo.

Der Eintritt in den Holland-Park ist gratis. Lediglich für die Indoor-Spiel- und Kletterhalle sowie den Rutschenturm braucht man Tickets. Weitere Infos: www.hollandpark.de

 

 

Anziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred WeghenkelAnziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred Weghenkel

Die Britzer Mühle

dreht sich wieder

Ein populäres Berliner Wahrzeichen - die idyllisch neben dem Britzer Garten gelegene historische Britzer Mühle im Stadtbezirk Neukölln - ist nach erfolgreicher Sanierung am 16. Oktober wiedereröffnet worden. Gefeiert wurde dieses vom Verein Britzer Müllerei e. V. bestens organisierte Ereignis mit Kaffe, Kuchen, Schmalzstullen und gut in Anspruch genommenen Führungen durch die Mühle. Auch konnten die Besucher frisch gemahlenes Mehl und warmes Brot aus dem Steinbackofen neben der Mühle erwerben.

Die Grün Berlin GmbH als Bauherr investierte mit finanzieller Unterstützung des Landes Berlin 700.000 Euro in das Projekt. Außen wurde die Mühle mit neuen, strahlend hellbraunen Holzschindeln verkleidet. Die rund 20 Meter hohe, von Obstbäumen und einer Schafweide umgebene Britzer Mühle geht auf die Stechhan'sche Mühle aus dem Jahre 1865 zurück. Nach langem Stillstand wurde sie 1985 zur Bundesgartenschau im benachbarten Britzer Garten umfassend restauriert und wiedereröffnet. Als Zwölfkant-Galerieholländermühle gilt das Bauwerk am Buckower Damm als Wunderwerk der Technik und ist heute eine der wenigen noch arbeitenden Windmühlen in Deutschland. Interessenten können sich dort vom Verein im Müllerhandwerk nach niederländischem Vorbild hobbymäßig ausbilden lassen.

Geöffnet ist die Britzer Mühle von März bis Oktober: freitags und samstags mit Brotverkauf; sonn- und feiertags mit Führungen. Am Pfingstmontag, dem deutschen Mühlentag und am Tag des offenes Denkmals wird im Steinbackofen auch Mühlenbrot gebacken.

 

Furioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelFurioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelGrand Show "Arise"

im Friedrichstadt-Palast

Tippi toppi! Nach anderthalbjähriger Corona-Schließpause leistet nun auch der weltbekannte Friedrichstadt-Palast seinen lange erwarteten Beitrag zum Restart des Berliner Kulturlebens. Am 22. September feierte die als neue Grand Show konzipierte Produktion „Arise" in Anwesenheit prominenter Gäste aus Kultur und Gesellschaft, die sich auf dem Roten Teppich dem Blitzlichtgewitter der Fotografen stellten, umjubelte Premiere.

Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Das Budget der Inszenierung, in der über 100 Künstlerinnen und Künstler aus 26 Nationen mitwirken, liegt bei 11 Millionen Euro. Zum Kreativteam um den hauseigenen Autor und Regisseur Oliver Hoppmann gehören auch zahlreiche internationale Größen der Szene, wie der Österreicher Tom Neuwirth aka Conchita Wurst, die Eurovision Song Contest-Bühnenbildnerin Frida Avidsson aus Schweden, der italienische Kostümdesigner von Weltruf Stefano Canulli und die britische Top-Choreografin Nikeata Thompson.

Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Die mit viel Tempo und Temperament, Glitzer und Glamour umgesetzte Story handelt von dem renommierten Fotografen Cameron, der mit seiner Muse, die ihn künstlerisch ungemein inspiriert, um die Welt reist. Als er die Muse verliert, bleiben ihm freilich noch die Erinnerungen. „Arise" bedeutet hier aufzustehen, nicht aufzugeben, an die Kraft der Liebe und des Lichtes zu glauben. Neben den erstklassigen Tänzern, Sängern und Artisten brillierte natürlich auch wieder die legendäre Girlreihe des Revuetheaters. Ebenso ein Highlight: die extravaganten, farbenprächtigen Kostüme der Mitwirkenden.

An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.Der hauptstädtische Show-Tempel mit der größten Theaterbühne der Welt schuf wegen der anhaltenden Pandemie ein ausgezeichnetes Hygiene-Konzept z. B. mit effektivem Frischluftsystem und Abstandsregeln, wonach zur Zeit nur zwei Drittel der eigentlich 1895 Plätze besetzt werden.

Weitere Informationen: www.palast.berlin

 

GZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred WeghenkelGZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred Weghenkel

Plauderstündchen mit Fiesling Jo Gerner

06. Oktober 2020. Als mieser, fieser, aber auch smarter Rechtsanwalt Dr. Jo Gerner ist er landesweit berühmt, ja berüchtigt. Schon seit 28 Jahren wird diese Fernsehrolle in der RTL-Soap „Gute Zeiten - schlechte Zeiten" von dem Berliner Schauspieler Wolfgang Bahro verkörpert. Der Allround-Mime aus Wilmersdorf feierte kürzlich den 60. Geburtstag und veröffentlichte aus diesem Anlass seine zusammen mit dem Boulevardjournalisten Andreas Kurtz geschriebene Autobiografie mit dem originellen Titel „Immer wieder Gerner". Gestern Abend präsentierte er sie - natürlich unter Coronabedingungen - im traditionsreichen Varieté-Theater „Wintergarten" an der Potsdamer Straße.

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Auf der Talk-Couch von Mitautor Kurtz, Kolumnist der Berliner Zeitung,  stellte er sich in schwarzer Hose, schwarzer Weste, blau-grauem Hemd und weißen Turnschuhen locker, witzig und aufgeräumt zwei Stunden lang den Fragen des Moderators, des Publikums und auch einiger per Video eingespielter Promis. Aus dem 224 Seiten starken Buch las er das Anfangskapitel „Der Sinn des Lebens und dieses Buches" vor, um paradox zu enden: „Ich glaube ganz fest an den Sinn des Lebens, kenne ihn aber nicht." Bahro brillierte immer wieder mit Anekdoten und Episoden rund um seine TV-Figur Jo Gerner, die er als "chauvinistisches Arschloch" bezeichnete.

Hauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred WeghenkelHauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred Weghenkel

Zugleich mischte er mehrfach Kostproben seines parodistischen Könnens ein, wenn er etwa wie Inge Meysel, Harald Juhnke oder Rudi Carrell klang. Er verriet, dass er eigentlich nur zwei Monate bei „GZSZ" mitspielen wollte, nun seien es aber fast drei Jahrzehnte geworden. Auf die eingespielte Frage des prominenten Medienrechtlers Prof. Dr. Christian Schertz, wie lange er das noch machen wolle, bekannte Bahro sinngemäß: "Ich orientiere mich an den beiden hochkarätigen Schauspielern Dieter Hallervorden und Herbert Köfer, die mit 85 bzw. fast 100 Jahren immer noch aktiv auf der Bühne stehen."

Und auf die Frage nach Rollen, die er noch gerne spielen möchte, kam die klare Antwort: "Den Bösewicht bei James Bond und den Hauptmann von Köpenick." Mit Publikumsliebling Wolfgang Bahro können wir also erfreulicherweise noch lange rechnen.

                          Manfred Weghenkel                                                               

Palast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelPalast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelFriedrichstadt-Palast nun auch ein Denkmal

01. September 2020. Der weltbekannte Friedrichstadt-Palast Berlin steht seit gestern  unter Denkmalsschutz. Die öffentliche Bekanntgabe im Haus an der Friedrichstraße 107 nahmen Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, und Dr. Christoph Rauhut, der Landeskonservator des Landesdenkmalamtesm, vor. Sie überreichten die Denkmalplakette an Palast-Intendant Dr. Berndt Schmidt. In kurzen Reden würdigten die drei Herren das 1984 neu eröffnete Show-Theater als letzten Repräsentationsbau der DDR vor der politischen Wende. Den verantwortlichen Architekten sei es dabei damals gelungen, ein künstlerisch einmaliges Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen: Anklänge des Jugendstils und Art Déco träfen auf die 'Platte' als technisches sowie gestalterisches Merkmal.

Auch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAuch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen sowie städtebaulichen Bedeutung hat das Landesdenkmalamt Berlin den Friedrichstadt-Palast, der seit seiner Erbauungszeit 1981 bis 1984 fast gänzlich unverändert ist, nun als Baudenkmal der „sozialistischen Postmoderne" geschützt. Zur sinnvollen Überbrückung de Coronakrise wird zur Zeit die Lüftungsanlage erneuert. Der reguläre Spielbetrieb mit der aktuellen Grand Show VIVID soll am 2. Januar 2021 wieder aufgenommen werden.

 

Berliner Meisterköche 2019 ausgezeichnet

 Einige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred WeghenkelEinige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred Weghenkel

Die "Berliner Meisterköche" des Jahres 2019 wurden am 24. September auf einer Pressekonferenz im Rausch Schokoladenhaus ausgezeichnet. In dem traditionsreichen, bereits zum 23. Mal abgehaltenen Wettbewerb der Gesellschaft "Berlin Partner" ermittelte eine unabhängige Jury unter Vorsitz des namhaften Gastronomieexperten Dr. Stefan Elfenbein aus 130 nominierten Kandidaten die Preisträger in sechs Kategorien. "Berliner Meisterkoch": Björn Swanson - GOLVET. Aufsteiger des Jahres: Johanna Rudolph - Panama. Berliner Gastgeber: Mathias Brandweiner - POTS. Berliner Szenerestaurant: FREA. Berliner Kiezmeister - Domberger Brot-Werk. Gastronomischer Innovator: Bernhard Moser - eat! berlin.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: "Wir freuen uns, die Entwicklung Berlins zu eiem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort mit der alljährlichen Auszeichnung der Berliner Meisterköche nicht nur begleiten, sondern aktiv fördern zu können." Die Meisterköche seien hervorragende Botschafter der Stadt - für Vielfalt, Kreativität und Professionalität. Zudem sei es Anliegen, "die Genuss-Metropole Berlin noch stärker in den weltweiten Fokus zu rücken."

 

 Ein neues Buch der Künstlerin Moon Suk

Die in Berlin lebende Koreanerin Moon Suk - Künstlerin, Sopranistin und Poetin - hat jetzt ein sehr persönliches Buch über das Glück herausgebracht. Die ehemalige Kulturbotschafterin des ZDF-Morgenmagazins knüpft damit eine unmittelbare Bande zu ihrem 30-jährigen Jubiläum in Deutschland, feiert auf diese Weise 30 Jahre Mauerfall und bedankt sich für das Glück, seit 30 Jahren hierzulande eine künstlerische Heimat gefunden zu haben. 

In ihrer ganz eigenen Art Danke zu sagen, reiht Moon Suk in dem Buch „Glücksblume“ - wie die Perlen einer Kette - Kurzgeschichten, Gedichte und Beschreibungen ihrer Einsichten aus dem Alltag aneinander und entführt die Leser in ihre unkonventionelle Gedankenwelt.

Foto: Manfred WeghenkelFoto: Manfred Weghenkel

Die Texte und Bilder sollen Leser inspirieren, helfen, Wunden zu heilen, und eine neue Perspektive aufzeigen. Moon widmet ihr Buch dabei allen Suchenden und den in sich Ruhenden, den Träumern und den Bodenständigen, denen, die sich in ihrer Haut wohl oder manchmal nicht so wohl fühlen.

Das Buch "Glücksblume" soll im Oktober 2019 im Heidelberger Verlag "Kreativkind" erscheinen und über Crowdfunding vorfinanziert werden. Unterstützern winken ein handsigniertes Exemplar und ein Lesezeichen-Set. Siehe auch:
https://www.startnext.com/gluecksblume

 

 

 

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentru

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

 

 

 

 

 

Reise, Kultur & Lifestyle

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Stilwerk in Berlin jetzt als Doppelpack: Designcenter und Boutiquehotel vom Feinsten

Veröffentlicht am 13.12.2022

Manfred Weghenkel

Die noble Adresse Kantstraße 126/127 dürfte sich bei Designliebhabern und Hospitality-Kennern rasch herumsprechen. Fotos: Manfred WeghenkelDie noble Adresse Kantstraße 126/127 dürfte sich bei Designliebhabern und Hospitality-Kennern rasch herumsprechen. Fotos: Manfred WeghenkelGerne wird die verkehrsreiche, nach dem Philosophen Immanuel Kant 1887 benannte Kantstraße in Charlottenburg auch als "kleine Schwester des großen Ku'damms"  bezeichnet. Nun ja, den Glamourfaktor von Berlins berühmtester Einkaufsmeile, die parallel zur rund 2,6 km langen Kantstraße verläuft, hat diese freilich nicht. Doch attraktive Geschäfte, Restaurants, Cafés und Gebäude, wie z. B. das Theater des Westens, gibt es auch hier in der City West zuhauf.

Mehr als 20 Jahre lang war das exklusive Einrichtungshaus "Stilwerk" in der Kantstraße 17 ein Besuchermagnet für Liebhaber modernen Designs. Auf der anderen Seite der Kantstraße hat das Stilwerk Berlin in diesem Herbst nun eine neue Bleibe gefunden. Und zwar in dem 1930 erbauten, unter Denkmalsschutz stehenden ehemaligen Parkhaus Kant-Garagen, das Schritt für Schritt zum neuen stilwerk-Designcenter in Berlin um- und ausgebaut wird. Direkt nebenan entstand als  Neubau bereits das "stilwerk Hotel KantGaragen", das am 30. August 2022 als Stadthotel eröffnet wurde. CTOUR-Reisejournalisten kamen dort unlängst zu ihrem 12. Hotel-Treff zusammen.

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Der Traumzauberbaum nun als 360-Grad-Erlebnis

Veröffentlicht am 03.12.2022

Manfred Weghenkel

Die Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel wohnen im Traumzauberbaum. Fotos: Manfred Weghenkel

Die Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel wohnen im Traumzauberbaum. Fotos: Manfred Weghenkel BERLIN. Moosmutzel, Waldwuffel und Zausel - so seltsame Namen haben die drei Hauptfiguren in der bereits 1980 in der DDR für Kinder entstandenen, inzwischen längst Kult gewordenen Hörspiel- und später auch Showproduktion "Der Traumzauberbaum" von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Ehrhardt (Texte). Die 20 poesievollen Geschichtenlieder wurden von Reinhard Lakomy selbst sowie von den beiden renommierten Popkünstlerinnen Veronika Fischer und Angelika Mann gesungen. Als vorzügliche Sprecher agierten Helmut Müller-Lankow, Genia Laphus und Gerti Eichler. Bisher sind 13 Schallplatten bzw. CDs erschienen, über 5 Millionen Tonträger verkauft worden. Und die Bühnenkonzerte, vor allem in Ostdeutschland, aber auch z. B. in Düsseldorf, Hannover und Hamburg, hatten schon mehr als eine Millionen Besucher. Dieser grandiose Erfolg scheint nun weiterzugehen.

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Posen (Poznan) - pulsierende Perle Großpolens

Veröffentlicht am 22.07.2022

Manfred Weghenkel

Das prächtige Rathaus am Alten Markt - berühmtestes Wahrzeichen der Stadt Posen. 
Foto: Manfred Weghenkel
Das prächtige Rathaus am Alten Markt - berühmtestes Wahrzeichen der Stadt Posen. Foto: Manfred Weghenkel Zwei oben am Rathausturm miteinander kämpfende Ziegenböcke, spezielle Croissants aus Hefeteig mit weißem Mohn, eine hochmoderne Shoppingmall in einem früheren Brauereikomplex - das sind nur drei Beispiele (später darüber mehr) für touristische Attraktionen in der 540.000 Einwohner zählenden zentralpolnischen Großstadt Posen (polnisch: Poznań). Lediglich 280 Kilometer von Berlin entfernt, ist dieses verkehrsgünstig gelegene Städtereiseziel gut auf der Autobahn und mit dem Zug zu erreichen. Das mit polnischer und preußischer Historie reichlich verbundene weltoffene und gastfreundliche Posen - Metropole der Wojewodschaft Großpolen - gehört neben Warschau, Danzig, Krakau, Lodz, Breslau und Stettin gleichsam zu den „Glorreichen Sieben" polnischen Großstädte und hat genau wie die anderen ihr ganz eigenes Profil und Flair. Dies ein wenig aufzuspüren, war das Anliegen eines vom Polnischen Fremdenverkehrsamt in Berlin gemeinsam mit Poznan.travel unlängst veranstalteten Kurztrips Berliner Reisejournalisten in die Stadt an der Warthe.

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Gipfeltreffen: Jederzeit mobil genug in Berlin?

Veröffentlicht am 15.07.2022

Manfred Weghenkel

Die Diskutanten des Spitzentreffens (v. l.): Eva Kreienkamp, Bettina Jarasch, Peter Buchner, Moderator Peter Neumann. Foto: Manfred WeghenkelDie Diskutanten des Spitzentreffens (v. l.): Eva Kreienkamp, Bettina Jarasch, Peter Buchner, Moderator Peter Neumann. Foto: Manfred WeghenkelEine riesige Werkhalle voller rot-gelber S-Bahn-Wagen verschiedener Baureihen, dazu Radsätze, Drehgestelle, Fahrmotoren, Elektronikteile und andere Baukomponenten, bildete am 4. Juli das originelle Ambiente für ein Medienforum zur Mobilität in der Hauptstadt. Es ging vor der Sommerpause um die spannende Frage: „Unterwegs in Berlin - jederzeit mobil genug?" Schauplatz war das traditionsreiche und zugleich moderne S-Bahn-Werk Schöneweide am Adlergestell, wo Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie Revisionen an S-Bahn-Zügen, speziell die schwere Instandhaltung, stattfinden.

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Beelitz lockt: Blütenpracht und Spargelschmaus

Veröffentlicht am 11.05.2022

Manfred Weghenkel

Das Gartenschaugelände grenzt unmittelbar an die Altstadt von Beelitz. Foto: Manfred Weghenkel

Das Gartenschaugelände grenzt unmittelbar an die Altstadt von Beelitz. Foto: Manfred Weghenkel Gleich zwei große Attraktionen für Naturliebhaber, Gartenfreunde und Genießer bietet dieser Frühling in der 12.000 Einwohner zählenden brandenburgischen Kleinstadt Beelitz, Landkreis Potsdam-Mittelmark. Zum einen ist es die facettenreiche, inspirierende Landesgartenschau (LAGA) und zum anderen die seit langem renommierte Spargelregion rund um Beelitz. Beide Highlights lassen sich touristisch recht gut miteinander verbinden, zumal die „Spargelstadt Beelitz" - so der offiziell seit 2013 lautende Name - verkehrsgünstig über Autobahn, Bundesstraße und Eisenbahn zu erreichen ist.  Einen informativen Besuch vor Ort unternahmen am 5. Mai rund 60 Journalisten und Gastronomen des TourismusDialog. Berlin, die mit einem umweltfreundlichen grünen FlixBus-Doppeldecker aus der Hauptstadt nach Beelitz reisten.

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Ein Roman als Gesamtkunstwerk - Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Ekkehard R. Bader

Veröffentlicht am 04.12.2021

Manfred Weghenkel

Ekkehard R. Bader in der von ihm gern besuchten Mahlsdorfer Heide, Dezember 2009. Foto: Manfred Weghenkel

Ekkehard R. Bader in der von ihm gern besuchten Mahlsdorfer Heide, Dezember 2009. Foto: Manfred Weghenkel Auf der Flucht vor einem Turmfalken fliegt eine Taube durchs offene Zimmerfenster, knallt drinnen gegen einen Wandspiegel. Der zersplittert, fällt herunter, wobei zum Schrecken der Anwesenden eine rund 200 Jahre alte Mumie sichtbar wird. Diese im Goetheschen Sinne „unerhörte Begebenheit" trägt sich in Ekkehard R. Baders neuestem Werk „Die Mumie der Bouffiers" zu. Es ist also kein etwa im alten Ägypten spielender Stoff, sondern ein hierzulande angesiedelter Gegenwartsroman mit allerdings reichlichen, bis ins Mittelalter zurückgehenden historischen Bezügen. Der spannende Vorfall  mit der entdeckten Mumie stellt eine Schlüsselszene dar, die natürlich auch Aufschluss über den geheimnisvollen, ja spektakulären Buchtitel gibt.

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Gut tagen und schlafen direkt am Airport BER

Veröffentlicht am 08.10.2021

Der Hoteleingang am Willy-Brandt-Platz in Schönefeld bei Berlin. Foto: Manfred WeghenkelDer Hoteleingang am Willy-Brandt-Platz in Schönefeld bei Berlin. Foto: Manfred WeghenkelManfred Weghenkel

Die Zeit vergeht bekanntlich wie im Fluge. Am 31. Oktober jährt sich bereits zum ersten Male der Start des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) namens Willy Brandt. Zeitgleich war auch das in Schönefeld direkt neben dem BER gelegene Steigenberger Airport Hotel Berlin eröffnet worden. Nach knapp einem Jahr besuchten nun am 5. Oktober 2021 hauptstädtische Reisejournalisten vom CLub CTOUR das 4-Sterne-Haus, um sich vor Ort - natürlich nach den geltenden Pandemie-Hygieneregeln - mal ein Bild vom Stand der Dinge zu machen. Nun ja, vom weiträumigen, freilich tristen, baumlosen Willy- Brandt-Platz aus wirken sowohl der Airport als auch das Hotel ebenfalls ziemlich nüchtern. Architektonische Highlights sind beide Bauwerke wohl nicht; der Airport trägt hier noch nicht mal einen Schriftzug. Der kühle, graue Charme der Fassaden lässt eher an gesichtslose Industriebauten danken als an originelle, einladende Gebäude für Geschäftsleute, Eventgäste, Urlauber und Touristen. Aber mal sehen, wie das Steigenberger Airport Hotel innen aussieht, ob es sich vielleicht sogar attraktiv-sympathisch präsentiert und welche Leistungen den Gästen geboten werden.

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Auditorium eröffnet: Estrel Berlin wächst weiter

Veröffentlicht am 27.08.2021

Manfred Weghenkel

Ein sonniger, soll heißen: freudiger Tag an der Sonnenallee in Berlin-Neukölln. Europas größtes Hotel-, Kongress & Entertainment-Center eröffnete gestern inmitten schwieriger Pandemie-Zeiten nach knapp zweijähriger Bauzeit seinen neuesten, 5.000 qm großen Erweiterungsbau: das zum Estrel Congress Center (ECC) gehörende Auditorium mit 800 Plätzen und 10 Tagungsräumen für bis zu 240 Personen. Alles mit hochmodernem, digitalem Equipment ausgestattet.

Wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff liegt er da. Der Estrel-Komplex an der Sonnenallee gehört längst zu den optischen Highlights in Berlin-Neukölln und darüber hinaus. Foto: Manfred Weghenkel

Wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff liegt er da. Der Estrel-Komplex an der Sonnenallee gehört längst zu den optischen Highlights in Berlin-Neukölln und darüber hinaus. Foto: Manfred Weghenkel

 Viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Hotellerie und Gastronomie, Eventbranche sowie Tourismus war gekommen, um gemeinsam mit der Estrel-Geschäftsführung und Mitarbeitern das trotz Corona realisierte Projekt zu feiern.

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Die Buga in Erfurt - ein Sommermärchen

Veröffentlicht am 10.08.2021

Manfred Weghenkel

Die Halle 1 gegenüber dem Haupteingang des egaparks gehört aufgrund der attraktiven Ausstellungen und Präsentationen zu den  zahlreichen Publikumsmagneten der Buga 2021 in Erfurt. Foto: Manfred WeghenkelDie Halle 1 gegenüber dem Haupteingang des egaparks gehört aufgrund der attraktiven Ausstellungen und Präsentationen zu den zahlreichen Publikumsmagneten der Buga 2021 in Erfurt. Foto: Manfred WeghenkelDie vom heiligen Bonifatius, dem „Apostel der Deutschen", um 742 gegründete Thüringer Stadt Erfurt hat im Laufe der Jahrhunderte viele Regenten gehabt. In diesem Jahr führt hier noch bis 10. Oktober die im Zweijahresturnus stattfindende etablierte Bundesgartenschau (Buga) im übertragenen Sinne das Zepter. Nach dem wegen Corona ziemlich schwierigen Start im April und Mai strömen jedoch seit Juni aufgrund der Lockerungen die Besucher aus nah und fern in die traditionsreiche Blumenstadt mit 1.000jähriger  Gartenbaukultur und heutige thüringische Landesmetropole. Zu Recht, denn der dort allenthalben waltende Blumen- und Blütenzauber ist auf jeden Fall eine Reise wert. In die Buga-Infrastruktur wurden immerhin 185 Millionen Euro investiert. Das kam dem an der Peripherie gelegenen, seit 60 Jahren bestehenden egapark als Hauptstandort, dem neu erschlossenen Ausstellungsareal auf der früheren Festung Petersberg im Zentrum und einigen anderen Bereichen der rund 215.000 Einwohner zählenden Stadt am Flüsschen Gera sichtbar zugute. Dazu gehört ein neu angelegter vier Kilometer langer Landschaftspark im Erfurter Norden.

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Besuchermagnet im Geiste der Humboldts

Veröffentlicht am 20.07.2021

Manfred Weghenkel

Hinter den rekonstruierten barocken Schloss-Fassaden in Berlins Mitte ist eine pulsierende kulturell-touristische Plattform zu entdecken. Foto: Manfred WeghenkelHinter den rekonstruierten barocken Schloss-Fassaden in Berlins Mitte ist eine pulsierende kulturell-touristische Plattform zu entdecken. Foto: Manfred Weghenkel„Endlich offen!" - mit diesem Stoßseufzer der Erleichterung öffnete heute das Humboldt-Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss seine Pforten für Besucher. Die Hauptstadt ist damit wohl um eine neue kulturelle und touristische Attraktion von herausragender nationaler und internationaler Bedeutung reicher. Der vom italienischen Stararchitekten Franco Stella entworfene Nachbau des ehemaligen preußischen Residenzschlosses hat über sieben Jahre gedauert und die stolze Summe von 680 Millionen Euro gekostet, aufgebracht vom Bund und aus Förderspenden. Etabliert hat sich darin nun das neue entstandene Humboldt-Forum, gedacht als vielfältiger und spannungsreicher Ort für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung, als Stätte für Begegnungen und Erlebnisse. Im Zuge der stufenweisen Eröffnungsphase sind zunächst  vom Schlosskeller bis zum 1. Obergeschoss sechs hochkarätige Ausstellungen und Präsentationen zu sehen. Während der ersten 100 Tage ist der Eintritt frei. Coronabedingt müssen Zeitfenster-Tickets allerdings online vereinbart werden. Für einen sich abzeichnenden Publikumsrenner sprechen die bereits 30.000 bestellten Tickets.

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Die Reisebusse rollen wieder - aber...

Veröffentlicht am 23.06.2021

Manfred Weghenkel

Die Forumsmitwirkenden (v.l.): Prof. Dr. Ingo Schünemann von der bbw Hochschule, RDA-Präsident Benedikt Esser, Moderator Peter Neumann und FlixBus-Direktor Bartemeus de Wit. Foto: Manfred WeghenkelDie Forumsmitwirkenden (v.l.): Prof. Dr. Ingo Schünemann von der bbw Hochschule, RDA-Präsident Benedikt Esser, Moderator Peter Neumann und FlixBus-Direktor Bartemeus de Wit. Foto: Manfred WeghenkelPünktlich zum Start der Urlaubs- und Reisesaison widmete sich die unabhängige, nicht-kommerzielle Kommunikationsplattform „TourismusDialog.Berlin" am 22. Juni dem topaktuellen Thema, wie es nach der mehr als einjährigen Corona-Leidensphase um die Busreisebranche bestellt ist und wohin sie bei weiter abklingender Pandemie rollt. Das nicht digital, sondern erfreulicherweise als Präsenzveranstaltung in der Berliner bbw Hochschule für Wirtschaft, Leibnitzstraße, abgehaltene Medienforum zog mehr als 20 Teilnehmer - Journalisten, Touristiker und Marketingmanager - an. Auf dem Podium debattierten hochkarätige Busexperten über das spannende Thema. Die Moderation lag in den Händen des ausgewiesenen Mobilitätsjournalisten Peter Neumann von der Berliner Zeitung. Abschließend stellten sich die Podiumsakteure den Fragen des Publikums.

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Schon 80 mal hoher Lesegenuss für Genießer

Veröffentlicht am 24.04.2021

Manfred Weghenkel

Nun ja, wenn auch wegen Corona nach wie vor Restaurantbesuche und touristische Hotelübernachtungen nicht erlaubt sind, bleibt doch unser aller Faible für gutes Essen und Trinken, für gehobene Tafelfreuden natürlicherweise ungebrochen. Genau diesem Themenkreis widmet sich seit vielen Jahren das Chaine-Journal - eine repräsentative Publikation der traditionsreichen Bruderschaft der Gourmets „Chaîne des Rôtisseurs“.

Die weltweit älteste, bereits unter Ludwig IX. anno 1248 in Paris gegründete und auch dort 1950 im alten Zunftgeist erneuerte exklusive Feinschmecker-Vereinigung hat in 80 Ländern nationale Ableger, die wiederum regional strukturiert sind.  Die deutsche Bailliage National d’Allemagne e. V. wurde 1958 im Kurhaus von Bad Soden/Taunus gegründet. In Deutschland gibt es heute 21 Bailliagen (regionale Organisationen) mit über 2.400 Mitgliedern, die Confrères und Consœurs genannt werden. Bei offiziellen Veranstaltungen tragen sie unterschiedliche Insignien (Medaille, Kette oder Band) in verschiedenen Farben. Übrigens, das französische Wort Rôtisseur bedeutete ursprünglich Spießbrater und steht heute für Bratenkoch/Bratenmeister.

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Airport Schönefeld: Pause oder Aus für immer?

Veröffentlicht am 22.02.2021

Manfred Weghenkel

Das 1976 errichtete Hauptgebäude des bisherigen Schönefelder Airports mit der bronzefarbenen Front aus bedampften Glas. Foto: Manfred WeghenkelDas 1976 errichtete Hauptgebäude des bisherigen Schönefelder Airports mit der bronzefarbenen Front aus bedampften Glas. Foto: Manfred WeghenkelKurz nach 12 Uhr landete heute eine letzte Maschine aus Rom, auf der Anzeigetafel schon gar nicht mehr aufgeführt. Damit endete quasi still und leise die bisherige Fluggeschichte des früheren DDR-Airports Berlin-Schönefeld, der nach Eröffnung des nebenan gelegenen neuen Flughafens BER am 31. Oktober 2020 lediglich noch als  „BER Terminal 5" firmierte. Nun also wird er in sehr schwierigen Pandemiezeiten nach nur kapp vier Monaten erst einmal für etwa ein Jahr stillgelegt, um dadurch beträchtliche Kosten zu sparen. Von jährlich 25 Millionen Euro, d. h. 70.000 Euro pro Tag ist bei der betreibenden Flughafengesellschaft FBB die Rede. Fertigte man hier in Hochzeiten monatlich 800. 000 Fluggäste ab, so waren es in diesem Januar nur 58.000. Der neue Flughafen BER der Hauptstadtregion verkraftet wohl locker den Wegfall des alten Schönefelder Airports.

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Good Day Today: Pop-Legende Neil Diamond feiert nun bereits den 80. Geburtstag

Veröffentlicht am 24.01.2021

Manfred Weghenkel

Der heutige Neil Diamond auf dem neuen Album-Cover „Classic Diamonds". Fotorechte: Capitol Music

Der heutige Neil Diamond auf dem neuen Album-Cover „Classic Diamonds". Fotorechte: Capitol Music Sein tempogeladener Song „Talking Optimist Blues" aus dem erfolgreichen Country-Album „Tennessee Moon" von 1996 hat den Refrain „Have A Good Day Today". Ein Gute-Laune-Lied, das einen so richtig in Schwung bringt. Heute ist nun wieder mal so ein freudiger Tag, denn Pop-Legende Neil Diamond, der Sänger dieses mitreißenden und zudem humorvollenTitels, feiert seinen immerhin schon 80. Geburtstag. Für die vielen Kenner und Liebhaber seines nahezu sechs Jahrzehnte währenden popkulturellen Schaffens in aller Welt heißt das ganz sicher: „Herzlichen Glückwunsch und weiterhin das Beste!"

Seit der am 24. Januar 1941 in New York City, Stadtteil Brooklyn, geborene US-amerikanische Singer/Songwriter vor drei Jahren bekanntgab, an Parkison erkrankt zu sein und deswegen seine Welttournee abbrechen und die Konzerte einstellen musste, sind seine treuen Anhänger und Fans überall auf der Erde in großer Sorge um den legendären Mr. Beautiful Voice, wie er zuweilen aufgrund seiner schönen Stimme und in Anlehnung an einen seiner erfolgreichsten Songs - „Beautiful Noise" aus dem Jahre 1976 - gerne genannt wird.

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Chapeau - 30 Jahre Club der Reisejournalisten!

Veröffentlicht am 24.11.2020

Manfred Weghenkel

Titel der 76-seitigen repräsentativen Jubiläumsbroschüre. Layout: Christa Aschendorf

Titel der 76-seitigen repräsentativen Jubiläumsbroschüre. Layout: Christa Aschendorf Heute genau vor 30 Jahren, also kurz nach dem historischen Tag der Deutschen Einheit, trafen sich im seinerzeitigen Jugendtouristen-Hotel in der Lichtenberger Franz-Mett-Straße, jetzt ABACUS Tierpark Hotel Berlin, rund vierzig Reisejournalisten vor allem aus Berlin und Brandenburg, um sich im Zeichen der damals neu gewonnenen Reisefreiheit zusammenzuschließen und damit die professionellen Kräfte zu bündeln. Somit wurde eben dieser 24. November 1990 zum Gründungstag der auch nach drei Jahrzehnten nach wie vor sehr erfolgreich agierenden Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR. Das in der Reisebranche sowie in der Hotellerie und Gastronomie durchaus populär gewordene Kürzel steht heute für den engagierten und kreativen Club der Tourismusjournalisten Berlin Network mit seinen rund 70 Mitgliedern aus der Hauptstadtregion und anderen Teilen Ostdeutschlands.
Auch wenn in dieser schwierigen Corona-Zeit das Reisen und die  Mobilität national und international stark eingeschränkt sind, so bleibt doch für Tourismusjournalisten zum Nutzen ihrer Leser, Zuschauer und Zuhörer ein dankbares Betätigungsfeld in den Print-, Online- und elektronischen Medien. Zudem darf  man zuversichtlich bleiben, dass es auch wieder besser wird. Reisen gehört nun mal zu den Juwelen und Elixieren des Lebens. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch zum 30. CTOUR-Jubiläum und weiterhin Glück auf!

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Heißer Tipp: Das Kunst-E-Werk in Luckenwalde

Veröffentlicht am 15.09.2020

Manfred Weghenkel

Wirkt wie eine edle Villa im Grünen, ist aber das von Künstlern neu belebte E-Werk Luckenwalde. Foto: Manfred WeghenkelWirkt wie eine edle Villa im Grünen, ist aber das von Künstlern neu belebte E-Werk Luckenwalde. Foto: Manfred WeghenkelMan steht vor einem stattlichen Bauwerk aus der Kaiserzeit, das von vorne wie eine repräsentative Villa wirkt. Das eine von Stromfunken umgebene geballte Faust zeigende jugendstilartige Glaskunstbild über dem Eingangsportal (Symbolik: Hier wird Energie gebändigt!) deutet freilich darauf hin, was sich hinter der historischen Fassade verbirgt: das 1912/13 erbaute ehemalige Elektrizitätswerk Luckenwalde. Bis 1994 war es als Stromlieferant für die Industriestadt Luckenwalde in Betrieb und führte danach 23 Jahre lang mehr oder weniger einen Dornröschenschlaf. Gleichsam wach geküsst wurde das wertvolle Industriedenkmal durch den aus Süddeutschland stammenden Künstler Pablo Wendel, der die Anlage 2017 erwarb. Gemeinsam mit seiner Partnerin - der britischen Kuratorin Helen Turner - und mit Unterstützung zahlreicher Enthusiasten sowie durch Spenden von Firmen gelang es dem studierten Steinbildhauer, die Anlage Schritt für Schritt zu reaktivieren, auf erneuerbare Energie umzurüsten und dabei gleichzeitig ein neuartiges, ambitioniertes Kunstprojekt nur dreißig Kilometer südlich von Berlin zu starten.

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Fürst-Pückler-Park und Cottbus-Bummel

Veröffentlicht am 26.08.2020

Manfred Weghenkel

Blickfang und Hauptanziehungspunkt im Branitzer Park: das für August Heinrich Graf von Pückler 1770/71 errichtete Barockschloss. Foto: Manfred Weghenkel

Blickfang und Hauptanziehungspunkt im Branitzer Park: das für August Heinrich Graf von Pückler 1770/71 errichtete Barockschloss. Foto: Manfred Weghenkel Als ich unlängst einem Bekannten erzählte, von Berlin aus einen Tagesausflug zum Fürst-Pückler-Landschaftspark nach Branitz und in die nahegelegene Niederlausitz-Metropole Cottbus zu planen, schwärmte der sofort von dem aus drei Eissorten bestehenden leckeren Fürst-Pückler-Eis und vom Zungenbrecher-Spruch „Der Cottbuser Postkutscher kutscht den Cottbuser Postkutschkasten". Beides fällt - wie sich herausstellte - vielen Leuten zuerst ein, wenn es um Hermann Fürst von Pückler-Muskau und die zweitgrößte brandenburgische Stadt Cottbus geht. Doch beides macht natürlich längst nicht die touristische Vielfalt und Bandbreite dieser märkischen Region aus. Gerade jetzt in Corona-Zeiten. da „Heimaturlaub" und Inlandsreisen zu Recht hoch im Kurs stehen, lohnt sich (zumindest) eine Tagestour, die Branitz und Cottbus kombiniert, auf jeden Fall.

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"Störche gucken" in Rühstädt an der Elbe

Veröffentlicht am 20.07.2020

Manfred Weghenkel

Adebare in Action!    
     Foto: Manfred Weghenkel
Adebare in Action! Foto: Manfred Weghenkel Im beschaulichen Gnevsdorf - kurz vor Rühstädt - lohnt es sich, erst einmal anzuhalten und links auf den Deich hinaufzugehen. Dort bietet sich ein wunderschöner Panoramablick auf die Elbtalaue mit ihren blauen Wasserflächen und einer kleinen grünen Insel dazwischen. Links hinten ist das langgestreckte Gnevsdorfer Wehr zu sehen, wo Havel und Elbe zusammenfließen, genauer: wo der kleinere Fluss in den großen Strom mündet. Ein hoher Kirchturm über dem flachen Land weist einem dann den Weg in das idyllische "Europäische Storchendorf Rühstädt", wie sich der geschichtsträchtige kleine Prignitz-Ort mit 270 Einwohnern seit 1996 offiziell nennen darf. Seitdem ist er zu einem Magneten für Naturliebhaber und Touristen geworden. 

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Feriensommer rund um die "Kathedrale des Kalks"

Veröffentlicht am 01.07.2020

Manfred Weghenkel

Bekannte Alt-Berliner Originale, wie Eckensteher Nante und Milljöh-Maler Heinrich Zille (liebevoll "Pinselheinrich" genannt), waren am 29. Juni nach Rüdersdorf bei Berlin gekommen, um im dortigen Museumspark zwischen historischen Rumfordöfen gemeinsam mit vielen Kindern sowie Partnern aus Tourismus und Kultur offiziell in den Sommer zu starten. Und zwar mit einem tollen Ferienprogramm und Mal-Akademie unter freiem Himmel. Die faszinierende historische Kulisse des früheren Kalkwerkes bot sich dazu bestens an. Bei schönem Sonnenwetter mit dabei war auch die Rüdersdorfer Bürgermeisterin Sabine Löser und der neue Geschäftsführer der Museums- und Kulturgesellschaft Prof. Dr. Frank Schaal. Ein Aufnahmeteam des rbb-Fernsehens, das für die Abendsendung von "Brandenburg aktuell" aufzeichnete, ließ die überregionale Bedeutung dieses Events erkennen. Nach den langen Corona-Einschränkungen soll auch in diesem attraktiven Freizeitpark östlich von Berlin nun endlich wieder mit gefragten Veranstaltungen losgelegt werden.

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2. Aktionstag in Berlin zur Rettung der Reisebusunternehmen mit positiver Botschaft

Veröffentlicht am 17.06.2020

Manfred Weghenkel

Der bunte Sightseeing-Bus am Brandenburger Tor als Blickfang und Redner-Tribüne. Spitzenvertreter der Busverbände erhoben hier im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ihre Forderungen. Foto: Manfred Weghenkel

Der bunte Sightseeing-Bus am Brandenburger Tor als Blickfang und Redner-Tribüne. Spitzenvertreter der Busverbände erhoben hier im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ihre Forderungen. Foto: Manfred Weghenkel "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!" - "Europa ohne Reisebus ist wie Dolce ohne Vita!" - "Verein ohne Reisebus ist wie Tor ohne Jubel!". Solche und ähnliche kreative Sprüche waren auf Karossen der rund 1000 (tausend!)  Reisebusse aus allen Teilen Deutschlands zu lesen, die am Mittag des 17. Juni zu einer großangelegten Sternfahrt in die Berliner City zur Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor gerollt waren. Anliegen dieses "2. Aktionstages zur Rettung der Busunternehmen" war es, die durch die Corona-Pandemie seit März stark gebeutelte, ja existenzbedrohte Busbranche am Leben zu erhalten. Unter dem Motto "Honk for Hope" (Hupen für Hoffnung) zwängten  sich die Buskarawanen auf verschiedenen Routen hupend durch die Hauptstadt, um der Bundesregierung den Ernst der Lage deutlich zu machen.

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Aktueller Ausflugstipp: Die "Marienfelder Alpen" - ein Naturjuwel ganz im Süden Berlins

Veröffentlicht am 16.05.2020

Manfred Weghenkel

Der von Wanderern gern benutzte Weg nach oben zum 77 Meter hohen "Alpengipfel". Foto: Manfred Weghenkel

Der von Wanderern gern benutzte Weg nach oben zum 77 Meter hohen "Alpengipfel". Foto: Manfred Weghenkel Gerade jetzt im Frühling, da alles grünt und blüht, ist eine Tour zum schönen Freizeitpark Marienfelde - volkstümlich auch "Marienfelder Alpen" genannt - besonders reizvoll. Das vor allem bei Naturlreunden schon seit Jahren recht beliebte, allgemein aber noch wenig bekannte sanfthügelige Landschaftsareal am Diedersdorfer Weg liegt ganz im Süden Berlins, im  Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg. Auf einer ehemaligen Mülldeponie, vorher Trümmerberg, in den 1980er Jahren angelegt, wurde der 40 Hektar große Freizeitpark 2010 neugestaltet. Seitdem entwickelt er sich immer mehr zu einem attraktiven Naturschutzpark, der ganzjährig gern von Jung und Alt, Groß und Klein besucht wird. Nach den coronabedingten Einschränkungen dürfte für viele jetzt Bewegung an der frischen Luft im Freien, verbunden mit Naturerlebnissen, sehr willkommen sein. Also auf zum Spazierengehen und Wandern in der Marienfelder Stadtnatur!

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Hotel at the top: hipp, bunt und komfortabel

Veröffentlicht am 15.02.2020

Manfred Weghenkel

Das in Berlin weltweit erste modular gebaute Hotel auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Foto: Manfred WeghenkelDas in Berlin weltweit erste modular gebaute Hotel auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Foto: Manfred WeghenkelMan steht auf dem Bahnsteig des Berliner S-Bahnhofes Frankfurter Allee, schaut hinüber zum Ring-Center II und sieht ganz oben auf dem naturgemäß ziemlich nüchtern aussehenden Parkhaus der Shopping Mall einen im farbenfrohen Grafitti-Stil gestalteten kastenförmigen Aufbau. Ein echter Hingucker! Es handelt sich um das neue, erst vor knapp einem Jahr eröffnete Hotel "the niu Hide". An ungewöhnlichem Ort ein ungewöhnliches Hotel mit einem ebenfalls ungewöhnlichen Namen. Was es damit auf sich hat, erfuhren rund 20 Reise- und Gastronomieautoren unlängst vor Ort bei einem Hoteltreff des Clubs der Tourismus-Journalisten Berlin CTOUR. Sachkundig, locker und charmant präsentiert wurde der neue Übernachtungsbetrieb von Hausmanagerin Ute Zachow, die zugleich Cluster General Manager Ost des in Hamburg ansässigen Hotelunternehmens Novum Hospitality ist.

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Grüne Woche 2020 wieder mit bunter Vielfalt

Veröffentlicht am 13.01.2020

Manfred Weghenkel

Zum 85. Male großer Anziehungspunkt unterm Berliner Funkturm. Foto: Manfred WeghenkelZum 85. Male großer Anziehungspunkt unterm Berliner Funkturm. Foto: Manfred WeghenkelAb kommenden Freitag steht das Berliner Messegelände am Funkturm wieder ganz im Zeichen der traditionsreichen Internationalen Grünen Woche. Partnerland ist diesmal Kroatien. Vom 17. bis 26. Januar bietet die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau - nun schon zum 85. Male - ihren Besuchern aus nah und fern eine attraktive Informations- und Erlebniswelt mit den Highlights: kulinarische Reise um den Globus, größtes Angebot regionaler Spezialitäten auf Messen und Ausstellungen überhaupt, die atemberaubende Blumenhalle 9, zahlreiche Sonderschauen sowie 20 Show- und Kochbühnen. Zum dritten Mal in die Grüne Woche integriert ist die "Hippologica (24 bis 26. Januar.), das größte Hallenreitsportevent der Hauptstadtregion.

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Philippinische Popsongs und Köstlichkeiten

Veröffentlicht am 18.11.2019

Manfred Weghenkel

Die weiter aufstrebende philippinische Sängerin und Songschreiberin Armi Millare. Foto: Manfred WeghenkelDie weiter aufstrebende philippinische Sängerin und Songschreiberin Armi Millare. Foto: Manfred WeghenkelAuf dem Weg zur stets gut besuchten Neuköllner Szene-Location "Prachtwerk Berlin" in der Ganghoferstraße hörte ich mir - gleichsam zur Einstimmung auf den bevorstehenden Konzertabend - im Autoradio zwei sympathische Popsongs der philippinischen Sängerin und Songschreiberin Armi Millare an. Der eine hieß "All The Good Things", im lockeren Up-Tempo-Style eingespielt mit der ebenfalls von den Philippinen kommenden Alternative-Rockband "Up Dharma Down"; und der andere ist mit "Lykkelig" überschrieben - eine Gemeinschaftsproduktion mit der norwegischen Popgruppe "D'Sound". Das Wort "lykkelig" (deutsch: glücklich) deutet schon auf ein eher balladeskes, gemütliches Musikstück hin.

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Wow, Berlins Musentempel Nr. 1 wird 100 !

Veröffentlicht am 17.09.2019

Manfred Weghenkel

Berlins allabendlich im Lichterglanz erstrahlender Top-Tempel der leichten Muse. Foto: Manfred WeghenkelBerlins allabendlich im Lichterglanz erstrahlender Top-Tempel der leichten Muse. Foto: Manfred WeghenkelEine Türklinke aus Messing von 1919, eine Eintrittskarte aus dem Jahre 1927, das schöne Programmheft der Lehár-Operette "Die Lustige Witwe" (1930), eine Garderobenmarke von etwa 1955, das 1984er Begleitheft zur Revue "Premiere Friedrichstraße 107" und ein von Jean Paul Gaultier für "The One Grand Show", 2016, entworfenes rot-schwarzes Kostüm - das sind nur einige der zahlreichen Ausstellungsstücke, die seit heute im Foyer des Berliner Friedrichstadt-Palastes zu sehen sind. Anlass für diese von der Stiftung Stadtmuseum Berlin unterstützte interessante historische Präsentation ist das anstehende 100-jährige Bühnenjubiläum des weltberühmten Revue- und Showtheaters in der City der Hauptstadt. Ein weiterer Anziehungspunkt ist die ebenfalls heute neben dem Palast  erfolgte feierliche Enthüllung des letzten und größten Artefakts der alten Markthalle aus dem Jahr 1867 - dem baulichen Vorläufer des späteren Musentempels.

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